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Bus mit Helikopter aus dem Sumpf gezogen

Im bündnerischen Bergün ist am Freitag ein Kleinbus in einem Bachbett stecken geblieben. Um ihn zu befreien, brauchte die Polizei ungewöhnliche Hilfsmittel.

Die Bündner Kantonspolizei hat am Freitag mithilfe eines Spezial-Helikopters einen Kleinbus aus unwegsamem Gelände geborgen und zum Feuerwehrdepot nach Bergün geflogen. Die nicht alltägliche Bergungsaktion war notwendig geworden, weil der Kleinbus am Tag zuvor auf einem Waldweg bei Bergün steckengeblieben war und auf herkömmliche Art nicht abgeschleppt werden konnte.

Der 37-jährige Lenker des Kleinbusses fuh am Donnerstagnachmittag bei Bergün einen Waldweg entlang, der mit einem Fahrverbot signalisiert war. Er fuhr auch dann noch weiter, als der Waldweg immer mehr in einen Wanderweg überging. Nach rund zwei Kilometern Fahrt gelangte er zu einem Bachbett. Dort rutschte der Weg unter der Last des rechten Hinterrades weg und das Fahrzeug blieb im Bachbett stecken.

Weg für Fahrzeuge nicht geeignet

Der Fahrer wurde nicht verletzt und organisierte selber Hilfe. Doch die ausgerückte Feuerwehr von Bergün konnte den Kleinbus nicht bergen: Der Wanderweg war so schmal, dass kein Abschleppfahrzeug zum Unfallort gelangen konnte.

So blieb nur noch die Bergung aus der Luft: Ein Helikopter des Typs Kaman 1200 Kamax, der speziell für Transporte von Aussenlasten entwickelt worden ist, befreite das rund drei Tonnen schwere Fahrzeug am Freitagnachmittag aus seiner misslichen Lage.

Grosse Rechnung für den Fahrer

Gemäss eigenen Aussagen hatte der Lenker mehrmals versucht umzukehren, als er feststellte, dass er auf dem falschen Weg war. Da ihm dies nicht gelang, fuhr er weiter und hoffte, der Weg führe weiter vorne wieder zurück auf die Hauptstrasse, die er in einiger Entfernung immer wieder sah.

Dass der Wanderweg mit Fahrzeugen nicht befahren werden kann, erfuhr der 37-Jährige erst später. Am Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden, die Kosten für die Bergung dürften sich aber auf mehrere tausend Franken belaufen.

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