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Britisches Paar zweimal von Terror verschont

Lewis Gaskin und Jemma Goddard hatten unheimliches Glück: Sie hatten Reisen nach Tunesien und Sharm al-Sheikh geplant, als Attentäter dort Anschläge verübten.

Wollen nicht mehr ins Ausland reisen: Jemma Goddard und Lewis Gaskin aus Grossbritannien.
Wollen nicht mehr ins Ausland reisen: Jemma Goddard und Lewis Gaskin aus Grossbritannien.
Facebook / Jemma Goddard

Wie viele andere junge Paare auch wollten Jemma Goddard und Lewis Gaskin aus Grossbritannien ihre Sommerferien in der Wärme verbringen – am Strand liegen und im Meer baden. Sie buchten für Ende Juni eine Reise nach Tunesien. Dort kamen sie aber gar nie an – zu ihrem Glück.

Am Flughafen erfuhren sie, dass ihr Flug Verspätung hatte. Schliesslich wurde er sogar gestrichen, berichtet die britsche Tageszeitung «The Mirror». Erst später fand das Paar heraus, dass sie einem Horrorurlaub entkommen waren. Denn am 26. Juni erschoss ein Attentäter an einem Strand in Tunesien 30 britische Touristen. Das Hotel, welches Gaskin und Goddard gebucht hatten, befindet sich nur zehn Kilometer davon entfernt.

Erst in Sharm al-Sheikh erfuhren sie vom Terror

Drei Monate später, Ende Oktober, geriet die 22-jährige Jemma erneut in eine beängstigende Lage. Sie, ihre Mutter und ihre Tante bestiegen in London ein Flugzeug nach Sharm al-Sheikh. Der Flug hatte jedoch zwei Stunden Verspätung. Kurz davor war ein russisches Flugzeug über dem Sinai abgestürzt, alle 224 Insassen starben.

Man habe ihnen gesagt, es habe ein technisches Problem gegeben und ihr Flug sei sicher, erzählt Jemma. Erst als sie in Ägypten angekommen waren, erfuhren sie vom Terrorverdacht. Laut den russischen Behörden hatte eine Bombe den Absturz verursacht.

«Eine Frau sagte, der IS sei dafür verantwortlich», so Jemma. Es sei eine beängstigende Zeit gewesen. Zwei Tage sassen die drei Frauen in Sharm al-Sheikh fest, nachdem aus Angst vor weiteren Anschlägen Flüge gestrichen worden waren. Am 10. November konnten sie zurück nach Hause fliegen.

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