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Bombe explodiert in einem Spital in Bangkok

Nach einer Explosion in Thailand sind mindestens 24 Menschen verletzt worden. Ermittler haben Gegenstände gefunden, die zum Bombenbau verwendet werden.

Wird vom Militär betrieben: Das Phramongkutklao-Spital, wo sich die Explosion ereignet hat. (22. Mai 2017)
Wird vom Militär betrieben: Das Phramongkutklao-Spital, wo sich die Explosion ereignet hat. (22. Mai 2017)
Sakchai Lalit, Keystone
Ermittler haben Spuren von Batterien und Drähten gefunden. (22. Mai 2017)
Ermittler haben Spuren von Batterien und Drähten gefunden. (22. Mai 2017)
Sakchai Lalit, Keystone
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Bei einem mutmasslichen Bombenanschlag in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Montag mindestens 24 Menschen leicht verletzt worden. Nach Berichten lokaler Fernsehsender explodierte der Sprengsatz gegen 11 Uhr (Ortszeit) in einem Spital in einem Aufenthaltsraum für ehemalige Soldaten.

Die Sender stützen sich dabei auf Angaben der Polizei. Offiziell gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Das Spital King Mongkut – benannt nach einem früheren König (1804-1868) – liegt im Zentrum Bangkoks.

Jahrestag des Militärputsches

Ermittler hätten Spuren von Batterien und Drähten am Tatort gefunden, sagte der stellvertretende Polizeichef Srivara Ransibrahmanakul. Zu der Explosion sei es im Phramongkutklao-Krankenhaus gekommen, das vom Militär betrieben wird, aber auch Zivilisten offensteht. Einzelheiten waren zunächst unklar.

Die Behörden hatten zunächst die Vermutung geäussert, dass die Explosion durch einen Defekt in einer Gasleitung oder eine Klimaanlage ausgelöst worden sein könnte. Die meisten Verletzten wurden von Glassplittern getroffen.

Am Montag jährte sich in Thailand die Machtübernahme durch die Armee zum dritten Mal. Das südostasiatische Königreich wird seit Mai 2014 von einer Militärregierung geführt. Wahlen wurden mehrfach verschoben. Als neuer Termin ist nun Ende 2018 im Gespräch.

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