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Berliner Familie starb an Kohlenmonoxidvergiftung

Vier Kinder, die Mutter und ihr Partner sind gestern in Berlin tot aufgefunden worden. Zunächst wurde ein Familiendrama vermutet – doch Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es bisher nicht.

Kein Hinweis auf ein Gewaltverbrechen: Mitarbeiter der Gerichtsmedizin transportieren in Berlin eine von insgesamt sechs Leichen ab. (25. Juli 2011)
Kein Hinweis auf ein Gewaltverbrechen: Mitarbeiter der Gerichtsmedizin transportieren in Berlin eine von insgesamt sechs Leichen ab. (25. Juli 2011)
Keystone

Die gestern in Berlin tot aufgefundene sechsköpfige Familie ist offenbar an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft Berlin mitteilte, ergab die Obduktion «Anhaltspunkte» für eine solche Vergiftung.

Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder einen Suizid im Stadtteil Köpenick lägen nach wie vor nicht vor, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Todesursache wird weiter untersucht.

Weitere toxikologische Untersuchungen folgen

Um die Ursache der mutmasslichen Kohlenmonoxidvergiftung zu ergründen, sollten «weitere chemisch-toxikologische Untersuchungen erfolgen, welche jedoch längere Zeit in Anspruch nehmen können», sagte die Sprecherin weiter.

Die sechs Toten waren gestern von der Polizei in einer Wohnung entdeckt worden. Dabei handelte es sich um eine 27-jährige Frau und ihre vier Kinder im Alter von ein, vier, fünf und sechs Jahren sowie den 40-jährigen Lebensgefährten der Toten, der nicht der Vater der Kinder war.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Angehöriger der Frau die Polizei alarmiert, weil er sich Sorgen um die Familie machte. Als die Beamten in die Wohnung eindrangen, entdeckten sie dann die Leichen. Die Ermittlungen übernahm eine Mordkommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin.

dapd/sda/rub

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