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«Alle sind gerannt und haben Deckung gesucht»

In einem Club in Fort Myers in Florida hat sich eine Schiesserei an einer Teenager-Party ereignet. Zwei Menschen starben, bis zu 17 wurden verletzt.

Bei Schüssen vor einem Lokal in Florida sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Bis zu 17 Menschen wurden verletzt, wie der Lokalsender WINK unter Berufung auf die Polizei in der Stadt Fort Myers berichtete.

«Die Zahlen schwanken, mehrere Spitäler haben sich gemeldet...wir versuchen Bestätigungen zu bekommen», sagte der Polizeibeamte Jim Mulligan dem Sender am Montag. «Wir können zwei Tote bestätigen.»

Teenager-Party

Die Schüsse fielen demnach um etwa 0.30 Uhr (Ortszeit) auf dem Parkplatz des «Club Blu». Beim Lokal handelt es sich um ein Restaurant und Club.

In dem Lokal habe eine Teenager-Party stattgefunden, berichtete WINK unter Berufung auf den Sheriff des Bezirks Lee County, in dem sich Fort Myers befindet. Über die Hintergründe der Tat gab es zunächst keine offiziellen Informationen. Drei Verdächtige seien vorläufig festgenommen worden.

Zeugen berichteten von chaotischen Szenen auf dem Parkplatz und im Lokal. «Alle sind gerannt und haben Deckung gesucht», zitierte der Sender eine Zeugin. Sie habe sich unter einem Tisch versteckt, als sie die Schüsse gehört habe. Eine Frau gab an, sie habe etwa dreissig Schüsse gehört.

«Wie im Irrenhaus»

Menschen strömten aus dem Club, weinten und suchten nach ihren Freunden. «Es war wie im Irrenhaus», sagte ein Mann. «Die Leute haben nur die Namen ihrer Freunde gerufen, um herauszufinden ob es ihnen gut geht - und ihre Eltern angerufen.»

Im Lee Memorial-Spital seien 16 Verletzte behandelt worden, meldete WINK auf Twitter. Vier seien noch im Spital. Das jüngste der Opfer sei zwölf Jahre alt.

Erinnerungen an «Pulse»-Massaker

Der Angriff ruft Erinnerungen an das Massaker in einem anderen Nachtclub in Florida wach. Der 29-jährige Attentäter Omar Mateen hatte in der Nacht des 12. Juni den Homosexuellenclub «Pulse» in Orlando angegriffen. 49 Menschen wurden getötet, der Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

Mateen war in den vergangenen Jahren wegen Terrorverdachts von der Bundespolizei FBI beobachtet und auch mehrfach vernommen worden. Der US-Bürger und Sohn afghanischer Einwanderer bekannte sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und schwor IS-Anführer Abu Bakr a-Bagdadi die Treue.

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