Zum Hauptinhalt springen

«Beim Überfahren war der Schlag stark spürbar»

Der Täter des Bootsdramas vom Bielersee ist noch nicht gefasst. Nun erzählt der Staatsanwalt eines ähnlichen Falles vom Zürichsee. Tests hätten damals gezeigt, dass die Schiffsschraube beschädigt wurde.

Nach dem tödlichen Unfall auf dem Bielersee sucht die Polizei noch immer nach dem Täter. Dabei zeigt die aufwändige Untersuchung eines ähnlichen Falles aus Zürich: Die Bootspassagiere mussten die fatale Kollision bemerkt haben. Zudem ist sehr wahrscheinlich, dass die Schiffsschraube beschädigt wurde, wie Recherchen von Redaktion Tamedia ergaben.

Der Unfall auf dem Zürichsee ereignete sich am Mittwoch, 26. Mai 1993, kurz nach 22 Uhr. Ein Mann in einem Pedrazzini-Boot übersah vor Thalwil ein Paar in einem Gummiboot und fuhr darüber. Dabei wurde die Frau, welche mit ihrem Freund in Ufernähe trieb, tödlich verletzt. Das Boot fuhr davon, ohne anzuhalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.