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Autofahrer erfasst ganze Guggenmusik

Am Donnerstagabend raste in Rhäzüns ein Personenwagen in eine Gruppe marschierender Musikanten. Neun Mitglieder der Guggenmusik-Formation wurden ins Spital eingeliefert.

Ein Autofahrer hat am Donnerstagabend in Graubünden eine ganze Guggenmusik erfasst. Neun von 13 Mitgliedern der Musikgruppe wurden verletzt. Die Strasse zwischen Rhäzüns und Bonaduz musste nach dem Unfall drei Stunden gesperrt werden.

Der Automobilist fuhr am Donnerstagabend um etwa 21 Uhr auf der Hauptstrasse von Rhäzüns Richtung Bonaduz, als er die in Zweierkolonne auf der gleichen Fahrspur marschierenden Guggenmusiker mit seinem Wagen erfasste. Fünf Frauen und vier Männer wurden verletzt und danach in Thusis und Chur hospitalisiert. «Eine Amokfahrt ist auszuschliessen», wie der Polizeisprecher gegenüber Redaktion Tamedia mitteilt.

Verletzungen weniger gravierend als angenommen

Die Verletzungen erwiesen sich zum Glück als weniger gravierend als zunächst befürchtet. Zwei Personen erlitten Beinbrüche, die anderen kamen mit Schürfungen und Prellungen davon. Die meisten Verletzten konnten das Spital am Freitagmorgen bereits wieder verlassen.

Die Mitglieder der Guggenmusik waren laut Polizeiangaben relativ dunkel bekleidet. Die die vorderste Person trug eine Stirnlampe.

Autofahrer nüchtern

Der Autofahrer war beim Unfall nicht alkoholisiert. Der Atemlufttest zeigte 0,0 Promille an. Nach dem Unfall sperrte die Polizei die Hauptstrasse zwischen Rhäzüns und Bonaduz bis kurz vor Mitternacht für jeglichen Verkehr. Für die Betreuung der Verletzten und Beteiligten wurde neben den Rettungsdiensten und der Rettungsflugwacht das Care Team Grischun aufgeboten.

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