Auf kälteste Nacht folgen Eistage

Bei diesen Aussichten muss man sich warm anziehen: das Wetter zeigt sich bereits ab morgen von seiner winterlichen Seite.

Bald schneit es wieder: Zürich am Donnerstag, 10. Januar 2019.<p class='credit'>(Bild: Keystone Ennio Leanza)</p>

Bald schneit es wieder: Zürich am Donnerstag, 10. Januar 2019.

(Bild: Keystone Ennio Leanza)

Die Nacht auf Samstag war die bisher kälteste in diesem Winter. In La Brévine NE sind minus 28,4 Grad gemessen worden. Doch auch im Mittelland war es frostig kalt: Mit minus 5,9 Grad verzeichnet auch Basel den neuen Tiefstwert in diesem Winter.

Gemäss Mitteilung von SRF Meteo liegt die Schweiz derzeit unter Höhenkaltluft. Weil es zudem in der vergangenen Nacht vielerorts klar wurde und Schnee lag, sanken die Temperaturen stark.

Neben La Brévine NE und Basel gab es unter anderem auch in Ebnat-Kappel SG einen neuen Tiefstwert für diesen Winter: In dem Ort im Toggenburg wurden minus 12,6 Grad gemessen. Am Flughafen Zürich waren es minus 6,8 Grad.

Etwas wärmer war es in der Nacht in Vevey VD mit plus 0,1 Grad. Die Meteorologen führen dies auf den wärmenden Einfluss des Genfersees zurück.

Die winterlichen Temperaturen halten in den kommenden Tagen an, wie SRF Meteo schreibt. Teilweise sei mit Eistagen zu rechnen, an denen die Temperaturen auch tagsüber nicht über den Gefrierpunkt steigen.

Nach einem besonders in den Bergen sonnigen Samstag mit perfekten Bedingungen für die Lauberhorn-Abfahrt ziehen in der Nacht auf Sonntag dichtere Wolken auf. Wie Meteonews mitteilt, sind vor allem in der Westhälfte und in der Nordschweiz während der Nacht lokal Schneeflocken möglich. Am Sonntag geht es wechselnd bis stark bewölkt weiter, die Sonne zeigt sich nur wenig. Dazu sind wiederum besonders im Westen und im Norden zeitweise ein paar Schneeflocken zu erwarten.

Chancen gering, Mondfinsternis zu sehen

Gegen Westen und in der Nordwestschweiz kann sich am Nachmittag in den tiefsten Lagen teils auch Regen darunter mischen. Die Niederschlagsmengen bleiben aber gering. In der Nacht auf Montag und auch am Montag bleibt die hochnebelartige Bewölkung im Flachland meist hartnäckig.

Die Chancen, die Mondfinsternis am Montagmorgen im Norden zu Gesicht zu bekommen, sind daher eher gering. Im Westen, Wallis sowie Tessin stehen die Chancen besser. Die totale Mondfinsternis beginnt in Zürich um 05.41 Uhr und dauert bis 06.43 Uhr.

Hochnebel und Frost

Auch über den Bergen halten sich am Montag zuerst noch dichte Wolken, tagsüber kommt zeitweise die Sonne raus. Am Dienstag zeigt sich das Wetter nochmals ähnlich, vor allem in den Bergen ist tagsüber viel Sonnenschein zu erwarten.

Im Flachland löst sich der Hochnebel nur langsam auf. Die Temperaturen bewegen sich am Montag und Dienstag zwischen 0 bis 3 Grad. Im Süden gibt es bis Dienstag teilweise sonniges Wetter mit Temperaturen um 5 bis 6 Grad.

Gegen Wochenmitte und -ende gehen die Temperaturen nochmals zurück und es muss mit frostigen Nächten gerechnet werden. Auf der Alpensüdseite kann es am Mittwoch teils etwas schneien, danach kommt die Sonne langsam wieder zurück. Das Ganze ab Mittwoch bei 2 bis 4 Grad.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Bernerzeitung.ch/Newsnetz.

TA/sda/20min

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt