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Anna Nicole Smith beschäftigt den Obersten Gerichtshof

Der Streit um das Milliardenerbe von Anna Nicole Smiths Mann kommt vor den Obersten Gerichtshof. Die Anwälte des verstorbenen Playmates führen die Klage im Namen der vierjährigen Tochter.

Beschäftigt die Anwälte: Die 2007 verstorbene Anna Nicole Smith.
Beschäftigt die Anwälte: Die 2007 verstorbene Anna Nicole Smith.
Keystone

Auch 15 Jahre nach dem Tod des Ehemanns von Anna Nicole Smith ist der Streit um dessen Milliardenerbe nicht beigelegt. Der Oberste Gerichtshof der USA entschied am Dienstag, sich des Falls erneut anzunehmen und die Entscheidung eines Berufungsgerichts zu überprüfen, wonach die Erben der 2007 verstorbenen Smith bei der Verteilung des Nachlasses von Ölmilliardär J. Howard Marshall leer ausgehen.

Der 1995 verstorbene Marshall hatte fast sein gesamtes Vermögen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar (knapp 1,2 Milliarden Euro) seinem Sohn hinterlassen, der 2006 starb. Smith focht das Testament ihres Mannes, mit dem sie 14 Monate verheiratet war, an und erklärte, der Ölmilliardär habe ihr vor dessen Tod versprochen, ihr mehr als 300 Millionen Dollar (knapp 223 Millionen Euro) zu vererben. Damals entschied ein Geschworenengericht im US-Staat Texas gegen Smith. Das Berufungsgericht, dessen Urteil nun vom Obersten Gerichtshof überprüft wird, bestätigte die Entscheidung.

Die vierjährige Tochter als Alleinerbin

Der Oberste Gerichtshof hatte sich zuletzt im Frühjahr 2009 des Erbstreits angenommen. Damals entschied die oberste Instanz des US-Justizsystems gegen die Erben Smiths. Es ging dabei um über 80 Millionen Dollar (knapp 59 Millionen Euro), die ein Konkursgericht Smith anerkannt hatte. Das Ex-Playmate hatte Ende der 90er Konkurs angemeldet und sich erneut auf die ihr angeblich zustehenden Millionen aus dem Erbe ihres Mannes berufen. Smith starb im Februar 2007 an einer Überdosis Medikamente. Die Anwälte führen die Klage im Namen ihrer mittlerweile vierjährigen Tochter Dannielynn Birkhead, die Erbin ihres Vermögens ist.

dapd/jak

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