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Amokläufer erschoss sich vor der Klasse

Chris Harper Mercer erschoss neun Menschen an einer Hochschule in Oregon. Nachdem er von einer Polizeikugel getroffen wurde, tötete er sich selbst.

Nach einem Studentenstreit fallen Schüsse: Polizist in Arizona. (9. Oktober 2015)
Nach einem Studentenstreit fallen Schüsse: Polizist in Arizona. (9. Oktober 2015)
Jake Bacon/Arizona Daily Sun, Keystone
Kondolenzbesuch: Der Bürgermeister von Roseburg, Larry Rich (links), und die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, begrüssen den US-Präsidenten Barack Obama. (9. Oktober 2015)
Kondolenzbesuch: Der Bürgermeister von Roseburg, Larry Rich (links), und die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, begrüssen den US-Präsidenten Barack Obama. (9. Oktober 2015)
Brendan Smialowski, AFP
Eine Patronenhülse liegt als Beweisstück auf dem Boden.  (1. Oktober 2015)
Eine Patronenhülse liegt als Beweisstück auf dem Boden. (1. Oktober 2015)
Michael Sullivan/The News-Review via AP, Keystone
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Nach seinem Amoklauf an einer Hochschule im US-Bundesstaat Oregon hat sich der 26-jährige Schütze in dem Klassenzimmer selbst erschossen, in dem er zuvor neun Menschen tötete. Nachdem der junge Mann von einer Polizeikugel verletzt worden sei, «ging er wieder in das Klassenzimmer, ging vorne vor die Klasse, schoss und beging Selbstmord», sagte der Polizeichef der Kleinstadt Roseburg, Jim Burge, am Mittwoch vor Journalisten.

Der 26-Jährige, der als Chris Harper Mercer identifiziert wurde, hatte am Donnerstag vergangener Woche im Umpqua Community College in Roseburg um sich geschossen. Er tötete fünf Frauen und vier Männer und verletzte neun weitere Menschen.

Nach Behördenangaben war Mercer selbst an der Hochschule eingeschrieben und eröffnete das Feuer in einem seiner Kurse. Laut Polizei wurden 14 Waffen im Besitz des Amokschützen gefunden, davon allein sechs am Tatort. US-Präsident Barack Obama will am Freitag in den Bundesstaat reisen und dort Angehörige der Opfer treffen. Nach dem Amoklauf hatte Obama seinem Frust über die seiner Meinung nach zu lockeren Waffengesetze freien Lauf gelassen.

AFP/dia

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