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«Alle Passagiere wurden durcheinandergeschüttelt»

Aussergewöhnliche Reaktionen der Passagiere und Lob für die Rettungskräfte: Augenzeugen berichten vom schweren Zugunglück in Graubünden, das fünf Schwer- und sechs Leichtverletzte forderte.

Wurde den Hang hinauf gezogen: Der abgestürzte Waggon an der Strecke St. Moritz–Chur. (15. August 2014)
Wurde den Hang hinauf gezogen: Der abgestürzte Waggon an der Strecke St. Moritz–Chur. (15. August 2014)
Die Bergung ist spektakulär: Journalisten vor Ort. (14. August 2014)
Die Bergung ist spektakulär: Journalisten vor Ort. (14. August 2014)
Ruedi Baumann
Die Strecke zwischen den zwei Tunneln unterhalb der Kirche Mistail. (Archivbild)
Die Strecke zwischen den zwei Tunneln unterhalb der Kirche Mistail. (Archivbild)
Screenshot/Google Street View
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Kurz nach Tiefencastel fuhr am Mittwoch ein Zug der Rhätischen Bahn in einen Geröllhaufen, der nach einem Erdrutsch auf den Geleisen lag. Die schwere Lok pflügte sich durch die Erde, die drei folgenden Zugwaggons sprangen hingegen von den Schienen. Als das Unglück geschah, war die niederländische Touristin Franca Alderliesten in einem hinteren Wagen. Sie wurde vom Notstopp aufgeschreckt. «Wir blickten aus dem Fenster und sahen, wie der vorderste Wagen ganz aus den Schienen gesprungen war und über dem Abhang hing», sagt Alderliesten zu Redaktion Tamedia in Tiefencastel. Der zweite Wagen war entgleist, aber er stand noch auf dem Trassee.

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