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«Ängstlich und von Terrorzuständen geplagt»

Mit melancholisch-monotoner Stimme äusserte sich Oscar Pistorius erstmals vor Gericht zum Mordvorwurf. Er brach immer wieder in Tränen aus.

Wirft den Ermittlern Manipulation am Tatort vor: Barry Roux, Verteidiger von Oscar Pistorius, betritt das Gericht in Pretoria. (8. August 2014)
Wirft den Ermittlern Manipulation am Tatort vor: Barry Roux, Verteidiger von Oscar Pistorius, betritt das Gericht in Pretoria. (8. August 2014)
Reuters
Oscar Pistorius ist für Staatsanwalt Gerrie Nel ein Lügner. «Seine Aussage ging völlig an der Wahrheit vorbei», sagte der Chefankläger in seinem abschliessenden Plädoyer im Gerichtssaal von Pretoria. (7. August 2014)
Oscar Pistorius ist für Staatsanwalt Gerrie Nel ein Lügner. «Seine Aussage ging völlig an der Wahrheit vorbei», sagte der Chefankläger in seinem abschliessenden Plädoyer im Gerichtssaal von Pretoria. (7. August 2014)
Werner Beukes, Keystone
Die Mutter der getöteten Reeva Steenkamp verfolgt den Auftritt von Oscar Pistorius mit versteinerter Miene. (7. April 2014)
Die Mutter der getöteten Reeva Steenkamp verfolgt den Auftritt von Oscar Pistorius mit versteinerter Miene. (7. April 2014)
Reuters
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Kreidebleich, die Augen gesenkt, mit einem kaum merklichen Hinken begibt sich Oscar Pistorius zum Zeugenstand. Es ist 12.07 Uhr am Montagmittag im Gerichtssaal GD in Pretorias Landgericht: In dem holzgetäfelten Raum mit seinen rund 150 Zuschauern und 30 Akteuren könnte man eine Feder fallen hören. Zum ersten Mal wird der 27-jährige Angeklagte selber zu Wort kommen: Bisher hat man den beinamputierten Ausnahmesportler zwar weinen, schluchzen oder sich übergeben hören – laut gesprochen hat er bisher nicht.

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