Kuschelroboter für Japans Tsunami-Überlebende

Mit Hightech-Plüschtieren gegen Depressionen: Der Seehund Paro soll den Überlebenden der Tsunami-Katastrophe ihre Freude zurückbringen.

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Von aussen sind sie kuschelweich und niedlich, doch die Plüsch-Seehunde können mehr als einfach nur süss aussehen: In den Paro genannten Schmusetieren steckt das Hightech-Innenleben von Robotern – und ein bisschen Lebensfreude für die Überlebenden der Tsunami-Katastrophe von Japan. Denn sobald eines der plüschigen Wesen berührt wird, macht es freundliche Gurgellaute und wedelt mit den Flossen.

Paro kommt deshalb bei Japanern aus der Hafenstadt Kesennuma zum Einsatz, die beim Tsunami vom 11. März vergangenen Jahres ihr Zuhause und ihr Lebensglück verloren haben. Sie können ein bisschen Zuwendung dringend gebrauchen. Die Kuschelroboter sind in einer Siedlung aus Übergangswohnungen im Umlauf, die auf dem Gelände eines Baseball-Stadions in Kesennuma erbaut wurde. Zwar hat sich die Lage für viele der Menschen hier in den vergangenen Monaten gebessert – doch gut geht es ihnen noch lange nicht.

AFP

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