In Tokio wankten wieder die Häuser

Der Nordosten Japans ist erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoss der Stärke 6,8 ereignete sich vor der Küste, an der auch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima liegt.

In der Hauptstadt Tokio wankten nach dem starken Beben die Häuser. Berichte über Tote oder mögliche Schäden liegen nicht vor. Die Wetterbehörde sprach eine Tsunami-Warnung für die Region aus, die später wieder aufgehoben wurde. An der Küste sei keine Veränderung des Meeresspiegels festgestellt worden, erklärte die Wetterbehörde in Tokio.

Am Atomkraftwerk Fukushima ereigneten sich keine neuen Schäden, wie die Betreiberfirma Tepco mitteilte. Zwischenzeitlich seien aber alle Arbeiter in Sicherheit gebracht worden.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 und ein folgender Tsunami hatten am 11. März an der Nordostküste Japans verheerende Schäden angerichtet und zur Atomkatastrophe von Fukushima geführt. Mehr als 20'000 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben.

kpn/bru/AFP/dapd

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