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550'000 Pfund nach Cecils Tod gespendet

Die weltweite Betroffenheit über den Tod des Löwen Cecil war gross. Davon profitieren nun die Wildtier-Forscher der Universität Oxford.

Löwe Cecil war in einem Nationalpark in Zimbabwe bei Touristen und Tierschützern beliebt – bis er angeschossen, gehäutet und geköpft wurde.
Löwe Cecil war in einem Nationalpark in Zimbabwe bei Touristen und Tierschützern beliebt – bis er angeschossen, gehäutet und geköpft wurde.
Zimbabwe Parks and Wildlife Ma, Keystone
Das Tier litt 40 Stunden.
Das Tier litt 40 Stunden.
Keystone
Menschen haben vor der Zahnarztpraxis von Palmer in Minnesota Blumen und Stofftiere hingelegt.
Menschen haben vor der Zahnarztpraxis von Palmer in Minnesota Blumen und Stofftiere hingelegt.
Keystone
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Nach dem Tod des berühmten Löwen Cecil bei einer Jagd in Zimbabwe haben die Wildtier-Forscher der Universität Oxford, die der Fährte des Tieres über Jahre gefolgt waren, Spenden in Höhe von umgerechnet mehr als 835'000 Franken erhalten.

Mit dieser «grossartigen Unterstützung» werde sich das Forschungsteam künftig noch mehr für den Erhalt der Löwen im Hwange-Nationalpark und Umgebung einsetzen, bedankte sich am Dienstag der Leiter des Forschungszentrums Wildcru, David Macdonald, bei den Spendern.

Die weltweite Betroffenheit über Cecils Geschichte gehe über das tragische Schicksal eines einzelnen Löwen hinaus, fügte der Forscher hinzu: «Sie sendet ein Signal, dass den Menschen der Erhalt der Arten am Herzen liegt. (...) Uns inspiriert diese Unterstützung.»

Der 13-jährige Cecil war Anfang Juli von einem US-Touristen auf Grosswildjagd in Zimbabwe erlegt worden. Die vermutlich illegale Jagd hatte weltweit für Empörung gesorgt. Die Regierung in Harare verlangt von den USA die Auslieferung des Jägers.

Nach den grossen US-Fluglinien Delta und American beschlossen am Dienstag auch die Airlines United Continental und Air Canada, keine Jagdtrophäen bestimmter grosser Wildtiere mehr als Fracht zu befördern.

Der Paketdienst UPS wollte sich diesem Schritt allerdings nicht anschliessen. Viele Dinge, die transportiert würden, könnten für Kontroversen sorgen, das hänge von der jeweiligen Öffentlichkeit ab, teilte das Unternehmen mit. Es betonte allerdings, dass jegliche versendeten Güter legal sein müssten.

SDA/chk

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