Zum Hauptinhalt springen

42-Jähriger stoppte führerlosen Bus in Basel

François Menuge beendete im April die Horrorfahrt eines führerlosen Linienbusses. Für sein rasches Eingreifen ist der Franzose nun in Basel zum «Ritter der Strasse» geschlagen worden.

Der Bus war führerlos, nachdem die Chauffeuse bewusstlos wurde. François Menuge gelang es, das Fahrzeug zu bremsen.
Der Bus war führerlos, nachdem die Chauffeuse bewusstlos wurde. François Menuge gelang es, das Fahrzeug zu bremsen.
Polizei BS

Mit seinem beherzten Eingreifen habe François Menuge ein weitaus grösseres Unglück verhindert, teilte die Aktion «Ritter der Strasse» mit. Einen kühlen Kopf bewahrt hatte der 42-jährige Franzose am 22. April, als er zusammen mit weiteren Fahrgästen im Bus von St. Louis in Richtung Basel unterwegs war.

Kurz nach 13 Uhr fuhr der Bus plötzlich viel zu schnell durch eine Kurve, so dass mehrere Passagiere stürzten. Nachdem das Fahrzeug auch noch zu weit nach links geraten war und ein entgegenkommendes Auto gestreift hatte, eilte Menuge nach vorne zur Fahrerin. Die 54-jährige Chauffeuse wirkte völlig abwesend und wurde kurz darauf bewusstlos.

Geistesgegenwärtig reagiert

Während im Bus Panik ausbrach, beugte sich Menuge nach unten und betätigte mit der Hand das Bremspedal. So kam das schwere Fahrzeug bei der Bushaltestelle Blumenrain zum Stillstand. Laut der Aktion «Ritter der Strasse» wurde niemand ernsthaft verletzt. Der Vorfall hätte jedoch weitaus schlimmer ausgehen können, wenn der Franzose nicht so geistesgegenwärtig reagiert wäre.

François Menuge ist der 451. «Ritter der Strasse». Verliehen wird die Auszeichnung seit 44 Jahren an Verkehrsteilnehmende, die sich besonders mutig und rücksichtsvoll verhalten haben und damit die Folgen von Unfällen gemindert haben.

SDA/amu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch