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41 Tote bei Waldbränden – Leuthard sagt Besuch ab

Die Zahl der Todesopfer bei den verheerenden Waldbränden in Portugal steigt weiter. Wegen der dreitägigen Staatstrauer hat Bundesrätin Doris Leuthard ihre Visite verschoben.

Weitere Todesfälle: Ein Feuerwehrmann vor den Flammen bei Cabanoes, in der Nähe von Louzan, Portugal. (16. Oktober 2017)
Weitere Todesfälle: Ein Feuerwehrmann vor den Flammen bei Cabanoes, in der Nähe von Louzan, Portugal. (16. Oktober 2017)
AFP
Verbrannte Autos und ein zerstörtes Haus in Travanca do Mondego. (17. Oktober 2017)
Verbrannte Autos und ein zerstörtes Haus in Travanca do Mondego. (17. Oktober 2017)
Getty Images
Auch die nordwestspanische Provinz Galicien ist betroffen: Ein Mann betrachtet einen ausgebrannten Reisebus.
Auch die nordwestspanische Provinz Galicien ist betroffen: Ein Mann betrachtet einen ausgebrannten Reisebus.
Keystone
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Bei den verheerenden Waldbränden in Portugal sind mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Die neue Zahl sei am Dienstagabend vom Zivilschutz bekanntgegeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde. Zuvor waren 37 Tote gezählt worden.

Sechs der insgesamt sieben als vermisst gemeldeten Personen seien inzwischen lebend gefunden worden, hiess es auch. Besonders betroffen waren von den Waldbränden am Wochenende und am Montag die Bezirke Coimbra und Castelo Branco im Zentrum des Landes sowie weiter nördlich der Bezirk Viseu.

Drei Tage Staatstrauer

Der für Donnerstag und Freitag vorgesehene Besuch von Bundespräsidentin Doris Leuthard in Portugals Hauptstadt Lissabon ist verschoben worden. Grund dafür sind die verheerenden Waldbrände in Portugal und die auf drei Tage verhängte Staatstrauer.

Die Schweiz und Portugal hätten sich darauf verständigt, den Besuch auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, schrieb das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Dienstag. In einem Telefongespräch mit dem portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa habe Leuthard ihr Beileid über die Opfer der Katastrophe ausgedrückt und Portugal die Solidarität der Schweiz zugesichert.

Freundschaftliche Beziehungen

Zuletzt hatte der portugiesische Präsident Rebelo de Sousa der Schweiz im Oktober 2016 einen Staatsbesuch abgestattet. Die Schweiz und Portugal unterhalten seit langer Zeit freundschaftliche Beziehungen.

Daneben verbindet beide Länder die grosse Gemeinschaft der rund 270'000 Auslandsportugiesen in der Schweiz. Rund 3700 Schweizerinnen und Schweizer leben in Portugal.

SDA

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