Zum Hauptinhalt springen

330 Liter Regen pro Quadratmeter

Das Tessin erlebt derzeit stark verregnte Frühlingstage. Seit Freitag ist mancherorts mehr Regen gefallen als in einem ganzen, durchschnittlichen Monat April. Doch es wird besser – auch im Norden.

Nach ein paar Sonnentagen hat sich wieder nasses und trübes Wetter über die Schweiz verbreitet: Eine Bank, hier in Genf. (27. April 2013)
Nach ein paar Sonnentagen hat sich wieder nasses und trübes Wetter über die Schweiz verbreitet: Eine Bank, hier in Genf. (27. April 2013)
Keystone

In einigen Regionen der Südschweiz hat es seit Freitag rund 330 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. Die Spitzenwerte von 330 Litern seien im Maggiatal und im Centovalli gemessen worden, sagte Meteorologe Matteo Buzzi. Im Rest des Kantons habe es von Freitag bis Dienstagmittag zwischen 100 und 200 Litern geregnet.

Das sei zwar noch keine Extremwetterlage. Als übermässig nass dürfe der Monat aber durchaus bezeichnet werden, zumal schon das Wochenende zuvor Regen gebracht hatte. Normalerweise regne es im gesamten Monat April durchschnittlich 250 Liter pro Quadratmeter, sagte Buzzi.

Hoffnung fürs Wochenende – auch im Norden

Schuld an der grauen Wetterlage seien feuchte Luftmassen aus dem Mittelmeerraum, die sich – statt sich nach Osten weiterzubewegen – für eine Weile festgesetzt hätten. Mut macht Meteo Schweiz für das kommende Wochenende. Spätestens am Sonntag soll die Sonne im Tessin wieder für längere Phasen scheinen.

Die Temperatur von aktuell rund 13 Grad soll auf bis zu 20 Grad steigen. Schon am Dienstagnachmittag würde der Regen langsam nachlassen. Einzelne Schauer seien aber für die kommenden Tage weiterhin zu erwarten.

Auch in nördlicheren Gefilden ist eine Besserung des nass-trüben Wetters in Sicht. Zunächst bleibt es am Mittwoch aber bewölkt. Am Donnerstag fällt noch einmal Regen. Eine gewittrige Front überzieht das Land. Am Freitag bleibt es regnerisch. Erst am Samstag wird es besser. Aber auch am Wochenende ist an einigen Orten noch mit vereinzelten Regengüssen zu rechnen. Die Temperaturen bleiben unter 20 Grad.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch