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54 Verletzte im Nachtzug aus Zürich

Im Hauptbahnhof Salzburg ist ein Nachtzug aus Zürich gegen einen stehenden Zug geprallt. Zahlreiche Personen wurden verletzt.

Im Hauptbahnhof Salzburg haben sich über 50 Personen im Nachtzug aus Zürich verletzt. Video: Tamedia

Grosseinsatz am Salzburger Hauptbahnhof: Kurz vor 5 Uhr am Freitagmorgen ist laut lokalen Medienberichten eine Zuggarnitur auf eine andere gekracht. Der Unfall habe sich bei Verschubarbeiten auf Gleis 4 ereignet. Ein ÖBB Nightjet 467, der von Zürich nach Wien unterwegs war, ist auf einen stehenden Nachtzug aus Venedig aufgefahren.

Bei einem Verschubunfall am Salzburger Hauptbahnhof sind am frühen Freitagmorgen über 50 Menschen verletzt worden.
Bei einem Verschubunfall am Salzburger Hauptbahnhof sind am frühen Freitagmorgen über 50 Menschen verletzt worden.
Wolfgang Moser/APA
Nach Polizeiangaben handelt es sich beim beschädigten Zug um einen Railjet aus Zürich.
Nach Polizeiangaben handelt es sich beim beschädigten Zug um einen Railjet aus Zürich.
Wolfgang Moser/APA
Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand schwer verletzt.
Wolfgang Moser/APA
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Beim Verschieben wurde die Garnitur mit den Schlaf- und Liegewagen nach Wien direkt im Bahnhof offenbar zu schnell auf die stehenden Waggons geschoben. Dadurch kam es zu einem starken Aufprall und ein Liegewagen Zürich - Wien wurde stark geknickt.

Verletzte in Spitäler gebracht

Laut ÖBB-Sprecher Robert Mosser liegt die Zahl der Verletzten bei 54. 35 bis 40 seien derzeit noch im Spital in Behandlung, sagt er gegenüber Redaktion Tamedia. Zunächst war von etwa 20 verletzten Personen die Rede gewesen.

Alle Verletzten wurden vom Roten Kreuz versorgt und zur Behandlung in umliegende Spitäler gebracht. Auch die Lokführerin musste medizinisch behandelt werden. Es soll keine Schwerverletzten geben.

Der Nightjet 467 fuhr am Donnerstagabend um 21:40 in Zürich ab und hätte laut Fahrplan am Freitag um 8 Uhr in Wien ankommen sollen. Der Grossteil der rund 240 Fahrgäste dürfte beim Aufprall noch geschlafen haben. Offenbar sind die meisten Verletzungen durch herunterfallende Gegenstände verursacht worden, berichtet «oe24». «Wir hatten in beiden Zugteilen Verletzte zu verzeichnen», sagt Mosser in der Zeitung.

Etwa zehn Rettungsautos und 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind im Einsatz. Zur Höhe des Sachschadens lagen laut APA zunächst keine Angaben vor. Auf die folgenden Züge aus der Schweiz nach Salzburg hatte das Unglück keine Auswirkungen.

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