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13-jähriger Schüler schiesst um sich – 2 Tote in Nevada

An einer Schule im US-amerikanischen Nevada kam es zu einer Schiesserei. Zwei Menschen starben – darunter der Schütze selbst. Über die Motive machte die Polizei keine Angaben.

Schiesserei kurz vor Schulbeginn: Sicherheitskräfte umstellen das Schulhaus in Sparks. (21. Oktober 2013)
Schiesserei kurz vor Schulbeginn: Sicherheitskräfte umstellen das Schulhaus in Sparks. (21. Oktober 2013)
Keystone
Das Entsetzen ist bei den Schülern und Lehrern nach der Bluttat gross. (21. Oktober 2013)
Das Entsetzen ist bei den Schülern und Lehrern nach der Bluttat gross. (21. Oktober 2013)
Keystone
Bei der Schiesserei im US-Staat Nevada kamen zwei Menschen ums Leben, zwei Schüler wurden verletzte. (21. Oktober 2013)
Bei der Schiesserei im US-Staat Nevada kamen zwei Menschen ums Leben, zwei Schüler wurden verletzte. (21. Oktober 2013)
Keystone
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Erneut erschüttert ein gewalttätiger Vorfall an einer Schule die USA: Ein Schüler eröffnete am Montag auf einem Schulgelände bei Reno im Bundesstaat Nevada das Feuer und tötete einen Lehrer, wie Augenzeugen und die Polizei mitteilten. Auch der etwa 13 bis 14 Jahre alte Schütze kam ums Leben – offenbar richtete er die Waffe gegen sich selbst. Ausserdem wurden zwei Schüler mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der Chef der für die Schulen des Bezirks Washoe zuständigen Polizei, Mike Mieras, bestätigte Angaben einer Krankenhaussprecherin, wonach eines der Opfer operiert wurde. Dem anderen Schüler gehe es den Umständen entsprechend gut. Mieras sagte, einer der beiden Toten sei ein Mitarbeiter der Schule. Der andere sei vermutlich der Schütze. Über die Identität des Schützen, seine möglichen Motive und die Art, wie er zu Tode kam, machte die Polizei keine Angaben.

Schüsse fielen vor Schulbeginn

Augenzeugen zufolge fielen die Schüsse an der Sparks Middle School vor Unterrichtsbeginn gegen 7.15 Uhr. «Wir waren in der Nähe des Basketballfeldes und hörten einen lauten Knall», zitierte die Zeitung «Reno Gazette Journal» einen 13-jährigen Schüler. Der Schütze habe die Waffe auf einen Lehrer gerichtet, der ihm gesagt habe, sie wegzulegen. «Und dann hat der Schüler einen Schuss abgegeben, der Lehrer fiel zu Boden und alle sind weggerannt», fügte der Junge an.

«Wir sind über ein Feld gelaufen, um uns irgendwo in Sicherheit zu bringen», sagte er dem «Reno Gazette Journal» weiter. «Während wir liefen, haben wir vier oder fünf weitere Schüsse gehört.» Bei dem getöteten Lehrer soll es sich den Angaben zufolge um einen bei den Schülern beliebten Mathematiklehrer handeln. Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle. «Die Schulen sind sicher, die Stadt ist sicher», sagte der stellvertretende Polizeichef von Reno, Tom Robinson, vor Journalisten.

Zweite Schiesserei innert einer Woche in Nevada

In den USA werden Schulen immer wieder zum Schauplatz blutiger Schiessereien. Im Dezember 2012 sorgte ein Amoklauf an einer Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut für Entsetzen. Ein junger Mann erschoss dort 26 Menschen, darunter 20 kleine Kinder. Die Tat heizte die Debatte über die laxen Waffengesetze des Landes an, eine Verschärfung der Regelungen scheiterte aber im Frühjahr im Kongress.

In Nevada gab es am Montag eine weitere tödliche Schiesserei. In einem Nachtclub in der Spielerstadt Las Vegas wurde nach Polizeiangaben ein Mann getötet. Drei Wachleute seien verletzt worden. Ein Besucher eines Nachtclubs habe sein Eintrittsgeld zurückverlangt, daraufhin sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und den Sicherheitsleuten des Clubs gekommen.

AFP/chk

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