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«Sherpas müssen ihre Gäste oft bis in den Tod begleiten»

Dass es zum Konflikt am Everest kam, ist nicht erstaunlich, sagt Everest-Kenner Walther Lücker. Denn die Sherpas leisten viel und haben trotzdem keine Autorität. Nur dass es Ueli Steck traf, findet er erstaunlich.

«Klienten setzen sich grundsätzlich über den Rat der Sherpas hinweg»: Der nepalesische Sherpa Lakhpa Gelu im Everest Base-Camp.
«Klienten setzen sich grundsätzlich über den Rat der Sherpas hinweg»: Der nepalesische Sherpa Lakhpa Gelu im Everest Base-Camp.

Sie haben ein Buch über den «Traum und Albtraum Everest» geschrieben. Darin beschreiben Sie auch Konflikte zwischen Sherpas und Bergsteigern. Was steckt hinter diesem Vorfall? Grundsätzlich wundert es mich nicht, dass es Streit gegeben hat. In der Enge im Höhenlager und unter dem Druck der Situation ist absehbar, dass es mal eskaliert. Die genauen Gründe kenne ich aber nicht. Mich wundert die Heftigkeit und dass es gerade jemanden wie Uli Steck und Simone Moro getroffen hat.

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