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«Wenn ich hier nervös wäre, hätte ich definitiv den falschen Job»

Das neunte Zurich Film Festival ist eröffnet. Die geladenen Gäste defilierten gestern Abend über den Grünen Teppich und gaben die eine oder andere Erkenntnis von sich.

Regisseurin Bettina Oberli.
Regisseurin Bettina Oberli.
TA
Sabina Bobst
Sabina Bobst
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Lange galt das Zurich Film Festival als Prominenten-Festival – die eingeladenen Stars stahlen den Filmen die Show. Doch über die neun Jahre seit seiner Gründung wuchs das Festival nicht nur, was die Zuschaueranzahl angeht. Auch die Qualität der Filme hat sich ständig verbessert. Heute Abend aber frönte man zuerst dem Glamour, in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset wurde im Zürcher Kino Corso das 9. Zurich Film Festival mit dem Formel-1-Drama «Rush» eröffnet.

Auf dem Grünen Teppich gab sich der Bundesrat cool: «Wenn ich vor der heutigen Eröffnungsrede nervös wäre, hätte ich wohl definitiv den falschen Job.» Neben Berset hielt auch die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch eine Rede. Auch sie äusserte sich bereits auf dem Teppich: «Meine Brüder fieberten mit Niki Lauda mit, mich hat das schon damals nicht interessiert. Aber auf den Film freue ich mich.»

Noch nicht in Zürich weilten die Ehrengäste Harrison Ford, Hugh Jackman und Michael Haneke. Hingegen waren «Rush»-Hauptdarsteller Daniel Brühl und der Drehbuchautor des Films, Peter Morgan, anwesend. Auch Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger gab sich die Ehre. Er sagte auf dem Teppich gegenüber Redaktion Tamedia, dass er nicht gewusst habe, dass Kollege Berset die Eröffnungsrede hält - er freue sich auf eine gute Rede, Politiker-Reden seien ja nicht immer toll. Auch Viktor Giacobbo war wie immer nicht um einen Spruch verlegen und sagte mit Hinblick auf den Eröffnungsfilm: «Ich bin kein Raser, hatte aber schon mal einen Zusammenstoss mit einem Wildschwein.»

Cuche zur Formel 1

Anwesend waren weiter Jurymitglieder wie Marc Forster, die Schauspielerinnen Veronica Ferres und Melissa Leo oder der Schauspieler Carlos Leal, sowie illustre Namen aus Kultur und Showbusiness wie Dieter Meier, Michael Steiner, Markus Imboden, Julia Jentsch, Tonia Maria Zindel, Nadine Vinzens und Martin Rapold oder Melanie Winiger (mit grünen Haaren, aber ohne Eventuell-Freund Punker Campino). Auf die Fortsetzung von «Achtung, Fertig, Charlie!» angesprochen, meinte sie: «Interessiert mich nicht.» Stress wiederum gab zu Protokoll: «Niki Lauda ist mir kein Begriff. Ich freue mich auf die Afterparty.»

Sportgrössen wie Ronaldo («zur Abwechslung mal schönes Wetter hier»), Didier Cuche («Die technische Entwicklung in der Formel 1 trägt auch zur ökologischen Verbesserung normaler Autos bei») und Tanja Frieden rundeten das schöne Line-Up ab. Zu erwähnen sind natürlich auch die Gäste aus der Politik, wie die Nationalräte Filippo Leutenegger und Matthias Aebischer, Ständerat Felix Gutzwiller sowie die Zürcher Regierungsräte Mario Fehr und Thomas Heiniger. Aus der Wirtschaft machten unter anderem Beat Curti, Christoph Franz, Urs Rohner, Oswald Grübel und Roger Schawinski ihre Aufwartung.

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