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Tod von Amy Winehouse wird erneut untersucht

Wegen eines Formfehlers muss die Gerichtsmedizin in London nochmals feststellen, woran die Sängerin gestorben ist.

Die erste Untersuchung zur Todesursache stellte einen Alkoholpegel von über vier Promille fest: Amy Winehouse 2009 bei einer Pause während eines Gerichtsverfahrens in London.
Die erste Untersuchung zur Todesursache stellte einen Alkoholpegel von über vier Promille fest: Amy Winehouse 2009 bei einer Pause während eines Gerichtsverfahrens in London.
AFP

Die britische Sängerin Amy Winehouse ist nach offiziellen Angaben durch eine Alkoholvergiftung gestorben. Eine zweite Untersuchung der Todesursache, deren Ergebnis in London bekannt gegeben wurde, bestätigte die erste gerichtsmedizinische Untersuchung vom Oktober 2011.

Die Gerichtsmedizinerin Shirley Radcliffe sagte, Winehouse sei durch eine «Alkoholvergiftung» gestorben. Winehouse habe den Alkohol «freiwillig» zu sich genommen. Die Höhe des bei der Sängerin nachgewiesenen Alkoholpegels sei üblicherweise tödlich.

Vier Promille Alkohol

Winehouse war am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Sie wies zum Todeszeitpunkt mehr als vier Promille Alkohol im Blut auf. Die Grammy-Preisträgerin, die mit Soul-Hits wie «Rehab» und «Back to Black» grosse Erfolge feierte, war jahrelang drogen- und alkoholsüchtig.

Das Ergebnis der Obduktion von 2011 war für ungültig erklärt worden, weil es bei der Stellenbesetzung in der zuständigen Gerichtsmedizin einen Formfehler gegeben hatte.

Der Leichnam war damals von der Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenaway untersucht worden. Diese war, wie sich später herausstellte, von ihrem Mann Andrew Reid auf den Posten berufen worden, obwohl sie nicht die laut Gesetz vorgeschriebenen fünf Jahre Berufserfahrung in der Rechtsmedizin hatte. Greenaway war deshalb im November 2011 von ihrem Posten zurückgetreten.

SDA/mw

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