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Synthetischer Schmerz

Peaches Geldofs Tod ist zum medialen Ereignis verkommen.

Das Rätsel bleibt. Die Obduktion hat auf Anhieb nichts ergeben. Ob gewisse «Substanzen» im Spiel waren, wird man später erfahren, irgendwann. Fürs Erste darf weiter spekuliert werden über den Tod von Peaches Geldof. Ob die am Montag tot aufgefundene 25-Jährige sich wie einst ihre Mutter mit Drogen vergiftete? Ob sie einer ihrer notorischen Magerkuren, vor denen Ärzte sie warnten, zum Opfer fiel? Oder ob sie an postnataler Depression litt – oder sonst etwas?

Man könnte natürlich auch einfach schweigen. Schweigen und warten: Das würde sich, um ein altmodisches Wort zu gebrauchen, so ziemen. Denn man kann ja auch in aller Stille Mitleid haben mit einer Familie, die diesen Tod als Tragödie empfinden muss. Mit zwei Kindern, für welche die Verstorbene «immer da sein» wollte. Und mit dem Vater der Toten, Bob Geldof, der «vor Schmerz von Sinnen» ist.

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