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Russlands starken Mann plagen Gebrechen

Der russische Präsident präsentiert sich gern als Sportler. Nun musste er aber mehrere Termine absagen. Offenbar wurde ihm einer seiner spektakulären Auftritte zum Verhängnis.

Verletzung an Wirbelsäule wurde nach dieser Aktion angeblich schlimmer: Wladimir Putin in dem Leichtflugzeug, mit dem er zur Erhaltung einer seltenen Kranichart beitragen wollte. (5. September 2012)
Verletzung an Wirbelsäule wurde nach dieser Aktion angeblich schlimmer: Wladimir Putin in dem Leichtflugzeug, mit dem er zur Erhaltung einer seltenen Kranichart beitragen wollte. (5. September 2012)
AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge mehrere Termine im In- und Ausland aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Wie die Zeitung «Wedomosti» unter Berufung auf dem Kreml nahestehende Quellen berichtete, handelt es sich um eine «ältere Verletzung» an der Wirbelsäule. Diese verschlimmerte sich demnach, als Putin Anfang September in einem Leichtflugzeug Kraniche Richtung Süden führen wollte. Der Präsident werde derzeit behandelt und die Ärzte hätten ihm geraten, auf das Fliegen zu verzichten, hiess es in dem Bericht.

Der Zeitung zufolge wurden unter anderem Reisen nach Bulgarien, Indien und in die Türkei, die Anfang November geplant waren, auf Dezember verschoben. Auch ein Treffen mit Führern früherer Sowjetstaaten in Turkmenistan musste Putin, der gerade seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, demnach auf Dezember verlegen. Im Oktober musste der Staatschef, der sich gern als sportlicher und starker Mann präsentiert, zudem per Knopfdruck von zu Hause aus ein Gasfeld in Sibirien einweihen, obwohl er eigentlich vor Ort hatte sein wollen.

«Jeder Sportler hat Verletzungen»

Auf dem APEC-Gipfel Anfang September humpelte Putin; sein Sprecher Dmitri Peskow begründete dies damals mit einer «leichten Zerrung», die sich der Staatschef beim Sport zugezogen habe. Am Donnerstag bestritt er jegliche Folgen für das Amt und die Arbeit des Präsidenten. «Jeder Sportler hat Verletzungen», sagte er der Nachrichtenagentur Interfax.

AFP/kpn

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