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Der legendäre Jazztrompeter Clark Terry ist tot

Er spielte mit den grössten der Grossen auf den Bühnen der Welt. Nun ist Jazzmusiker Clark Terry mit 94 Jahren gestorben.

Er spielte mit Grössen wie Duke Ellington, Count Basie und Thelonious Monk – nun ist er für immer verstummt: Jazztrompeter Clark Terry bei einem Konzert im Thelonious Monk Institut für Jazz. (14.09.2006)
Er spielte mit Grössen wie Duke Ellington, Count Basie und Thelonious Monk – nun ist er für immer verstummt: Jazztrompeter Clark Terry bei einem Konzert im Thelonious Monk Institut für Jazz. (14.09.2006)
Kevin Lamarque, Reuters

Der vielfach ausgezeichnete Musiker, der im Laufe seiner 70-jährigen Karriere mit Grössen wie Count Basie und Duke Ellington spielte, starb im Alter von 94 Jahren im Kreis seiner Familie, wie seine Ehefrau Gwen Terry mitteilt.

Nach Informationen des Magazins «Variety» war Terry, der an Diabetes litt, kürzlich in ein Pflegeheim eingeliefert worden.

Clark Terry, der 1920 in Saint-Louis im Bundesstaat Missouri auf die Welt kam, begann in seiner Jugend Trompete zu spielen. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte er einer Band der US-Marine an, bevor er in den folgenden Jahren zu einem der renommiertesten Jazztrompetern aufstieg. Terry gehörte sowohl dem legendären Jazzorchester von Count Basie an, als auch der Formation von Duke Ellington, erwarb sich aber auch Ansehen als Solist.

Über die Jahrzehnte spielte er an der Seite von Jazzgrössen wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Thelonius Monk, Sonny Rollins, Ray Charles und Quincy Jones. In den 60er Jahre arbeitete er auch mit dem legendären Jazztrompeter Louis Armstrong zusammen. Terry wurde mit mehr als 250 Preisen ausgezeichnet. In seinen späteren Jahren widmete sich der für seinen Humor bekannte Musiker der Jugend und lehrte an Universitäten und Gymnasien.

SDA/rsz

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