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Charlie Sheen fordert 100 Millionen Dollar Schadenersatz

Der US-Schauspieler Charlie Sheen reagiert auf seinen Rauswurf beim Fernsehen. Der 45-Jährige verklagte das Studio Warner Bros und die Produzenten seiner früheren TV-Serie.

Kritisiert seine Arbeitgeber: US-Schauspieler Charlie Sheen.
Kritisiert seine Arbeitgeber: US-Schauspieler Charlie Sheen.
Keystone

Das Geld solle nicht nur ihn selbst, sondern alle Mitarbeiter für die Absetzung der Serie «Two and a Half Men» entschädigen, heisst es in der Klageschrift, die auf der Promi-Website TMZ.com veröffentlicht wurde. Warner Bros hatte Sheens Vertrag am Montag gekündigt. Zur Begründung wurde Sheens «selbstzerstörerisches, gefährliches Verhalten» angeführt.

In der 30-seitigen Klage sprechen Sheens Anwälte von einem Vertragsbruch und erheben schwere Vorwürfe gegen den Serienproduzenten Chuck Lorre, mit dem sich Sheen seit Wochen ein verbales Duell liefert. Sheens Rauswurf sei «befeuert worden durch Lorres aufgeblasenes Ego, seine Faulheit und seine Missachtung gegenüber Herrn Sheen und seinen angeblichen Lebenswandel», heisst es in der Klageschrift. Warner Bros nutze zudem «seine mächtige Medienmaschinerie, um einen Mythos zu schaffen und ihr Verhalten durch falsche Vorwürfe gegen Herrn Sheen zu rechtfertigen».

«Sheen scheint sehr krank zu sein»

Warner Bros hatte Sheens Kündigung mit einem zehnseitigen Schreiben an Sheens Anwalt begründet. Darin hiess es: «Lasst uns das Offensichtliche klar sagen: Sheen scheint sehr krank zu sein.» Das Studio verwies auch auf eine Klausel in Sheens Vertrag, wonach es möglich sei, jeden zu feuern, der sich «schwerer, moralisch verwerflicher Vergehen» schuldig gemacht habe - dabei verwies Warner auf die Drogenexzesse, mit denen Sheen immer wieder Schlagzeilen gemacht hatte.

AFP/jak

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