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Carla Bruni-Sarkozy ist schwanger

Der Vater von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat eine Schwangerschaft von First Lady Carla Bruni bestätigt.

Schwieg über die Schwangerschaftsgerüchte: Die französische Präsidentschaftsgattin Carla Sarkozy-Bruni bei einem Interview mit dem Sender TF1.
Schwieg über die Schwangerschaftsgerüchte: Die französische Präsidentschaftsgattin Carla Sarkozy-Bruni bei einem Interview mit dem Sender TF1.
Keystone

Die französische First Lady Carla Bruni-Sarkozy ist offenbar tatsächlich schwanger. Nach wochenlangen Spekulationen in den Medien sagte ihr Schwiegervater Pal Sarkozy laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung vom Dienstag, die 43-Jährige bekomme ein Baby. Er sei sich sicher, dass es «ein Mädchen und schön wie Carla» wird. Carla und Nicolas Sarkozy selbst schweigen bislang zu Berichten, wonach sie ihr erstes gemeinsames Kind erwarten.

Die frühere französische Präsidentengattin Bernadette Chirac sagte zu den Gerüchten in Paris, sie freue sich über die Nachricht von der Schwangerschaft Bruni-Sarkozys. «Es ist eine Chance für Frankreich, absolut», sagte Chirac bei einer Veranstaltung, deren Gastgeberin Bruni-Sarkozy war. Eine Geburt sei «ein wunderbares Ereignis für eine Familie», sagte die Frau von Expräsident Jacques Chirac zu Journalisten. «Es ist wundervoll für sie (Nicolas und Carla Sarkozy) und das gesamte französische Volk.»

Strategischer Coup

Die 43-jährige Bruni-Sarkozy ging am Dienstag nicht auf Fragen der Nachrichtenagentur AP zu ihrer angeblichen Schwangerschaft ein. Das frühere Model leitete in Paris eine Veranstaltung ihrer Stiftung, die sich im Kampf gegen Analphabetentum einsetzt. Auch das Büro von Präsident Nicolas Sarkozy wollte sich nicht zu den Schwangerschaftsgerüchten äussern.

Eine Schwangerschaft seiner Frau könnte für Staatschef Sarkozy, dessen Zustimmungswerte derzeit im Keller sind, ein potenzieller strategischer Coup kurz vor den Präsidentschaftswahlen 2012 sein. Ein Baby im Präsidentenpalast könnte Wähler dazu bewegen, sich mit ihrem Staatschef zu identifizieren. Immer mehr Franzosen sind der Ansicht, ihrem Präsidenten seien ihre Sorgen fremd.

«Ich gratuliere Ihnen auch!»

Berichte über eine angebliche Schwangerschaft von Frankreichs First Lady tauchten bereits Ende April in den Medien auf. Das Klatschmagazin «Closer» berichtete damals, das frühere Topmodel sei im dritten Monat schwanger. Französische Beamten hielten geheim, dass Bruni-Sarkozy ein Kind erwarte, weil es sich aufgrund ihres Alters um eine Risikoschwangerschaft handele, schrieb das Blatt.

In einem am Montag im französischen Fernsehen ausgestrahlten Interview mit Bruni-Sarkozy über ihre Stiftung wurde die First Lady indirekt auf ihre Schwangerschaft angesprochen. Er wisse, dass sie nicht gerne über ihre Privatleben spreche, sagte Jean-Pierre Pernaud, der das Interview mit Bruni-Sarkozy führte. Aber «ich wollte Ihnen einfach gratulieren.» Darauf reagierte Bruni-Sarkozy mit einem breiten Lächeln und sagte: «Ich gratuliere Ihnen auch!»

Bruni-Sarkozy ist seit Anfang 2008 mit dem französischen Präsidenten verheiratet. Das ehemalige Topmodel hat aus einer früheren Beziehung einen Sohn. Nicolas Sarkozy hat aus zwei früheren Ehen drei Söhne. Bruni-Sarkozy hat in der Vergangenheit erklärt, sie wünsche sich ein Kind von Sarkozy. Seit 1958 ist kein französischer Präsident während seiner Amtszeit Vater geworden.

AFP/jos

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