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Beyoncés Kuba-Trip hat politisches Nachspiel

Zur Feier ihres fünften Hochzeitstags haben Beyoncé und Jay-Z Havanna besucht. Dies, obwohl US-Bürgern die Einreise nach Kuba verboten ist. US-Politiker fordern nun eine Begründung für die Sondererlaubnis.

Feiern ihren fünften Hochzeitstag: Beyoncé und ihr Mann Jay-Z in Havanna.
Feiern ihren fünften Hochzeitstag: Beyoncé und ihr Mann Jay-Z in Havanna.
Keystone

Eine Kuba-Reise von US-Popstar Beyoncé und ihrem Mann Jay-Z erhitzt die politischen Gemüter in den USA. Das Paar hatte seinen fünften Hochzeitstag in Havanna gefeiert, Bilder ihres Spaziergangs durch die Altstadt waren am Donnerstag um die Welt gegangen.

Hunderte Menschen versammelten sich, als das Glamour-Paar durch die Altstadt tourte. Die beiden Stars besuchten historische Stätten, machten Fotos und unterhielten sich mit Anwohnern. Nach dem Besuch in einer Kirche legten sie eine Mittagspause in einem Restaurant ein. Am Vorabend hatten Beyoncé und Jay-Z in einem der exklusivsten Restaurants der kubanischen Hauptstadt, La Guarida, zu Abend gegessen.

Erklärung gefordert

Das Pikante: US-Bürger dürfen wegen der von Washington gegen Kuba verhängten Blockade nicht ohne Sondererlaubnis als Touristen auf die Insel reisen. Zwei Abgeordnete der Republikanischen Partei wollen jetzt wissen, ob oder warum die Regierung von Barack Obama dem Promipaar den Kuba-Ausflug gestattete.

«Kubas Tourismusindustrie ist unter Staatskontrolle, dafür ausgegebene US-Dollar unterstützen deswegen direkt die Maschinerie, die das kubanische Volk brutal unterdrückt», schrieben die Abgeordneten Ileana Ros-Lehtinen und Mario Diaz-Balart aus Florida am Freitag an das Finanzministerium. Sie verlangen Informationen darüber, mit welcher Erlaubnis Beyoncé nach Kuba reisen durfte. Die unerlaubte Einreise kann mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden. Beyoncé gehört zu den bekanntesten US-Stars, bei Obamas Amtseinführung im Januar sang sie die Nationalhymne.

AFP/wid

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