Der Hingis-Fluch

Martina Hingis ist berüchtigt für ihren Männer-Verschleiss. Nachdem sie sich von ihrem aktuellen Freund Andreas Bieri getrennt haben soll, stellt sich die Frage: Warum? Und wer kommt als Nächstes?

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Martina Hingis ist wieder solo, so lauten dieser Tage die Gerüchte um die Tenniskönigin und Pferdeliebhaberin. Zwar gibt es noch keine offizielle Bestätigung, weder Bieri noch Hingis’ Manager Mario Widmer wollten die Gerüchte bestätigen, dass die Verlobung mit dem Zürcher Anwalt Andreas Bieri, der beim Zürcher Opernball noch an Hingis Seite strahlen durfte, Geschichte ist.

Erstaunen würde das allerdings niemanden. Hingis zeigt, was Männer anbelangt, einen rekordverdächtigen Verschleiss. In der Sportwelt, wo viele Akteure stabile Beziehungen bevorzugen, vielleicht als Gegenpol zu ihrem ansonsten rastlosen Leben, fällt Hingis’ Beziehungsverhalten aus dem Rahmen. Schon zu ihren Profizeiten wechselte Hingis den Freund fast so oft wie ihre Mitspielerinnen das Racket, in zehn Jahren präsentierte sie ganze elf Freunde vor den Medien, mehrmals sprach sie schon von Verlobung, wobei niemand weiss, wie hoch die Dunkelziffer ist, zumal wohl nur die präsentableren Modelle vor eine Kamera geschleppt wurden.

Die schwarze Witwe

Weshalb es wohl nie klappte? Tatsache ist, dass Hingis ihren Angebeteten nicht immer Glück zu bringen schien, weshalb in gewissen Medien schon über den Martina-Fluch spekuliert wurde. Das amerikanische Magazin «Tennis» bezeichnete sie als «Schwarze Witwe», weil vielen ihrer Exfreunde nach dem Ende der Beziehung Unerfreuliches zustiess. Justin Gimelstob erkrankte nach dem Ende seiner Beziehung zu Hingis an chronischen Rückenbeschwerden. Julian Alonso galt 1998 als Newcomer der ATP-Tour. Er liess sich auf Hingis ein und verschwand von der Tennis-Bildfläche. Ähnlich ging es dem Schweden Magnus Norman, der im Jahr 2000 auf Hingis traf und damals die Nummer 2 auf der Tour war. Kurz nach dem French Open verletzte sich an der Hüfte und verschwand ebenfalls von der Tour. Radek Stepanek kam 2008 mit ihr zusammen. Heroisch schwang er sich gegenüber dem Magazin «Tennis» zu ihrer Verteidigung auf und bemerkte, die Liste sei doch Schwachsinn – doch dann verletzte er sich gegen Ende der Saison am Rücken und bald darauf ging die Beziehung in die Brüche.

Vielleicht gab das Hingis selber zu denken. In den folgenden Jahren bevorzugte sie eher Geschäftsmänner als Sportler, blieb aber dabei, ihre Freunde stolz der Presse zu präsentieren. So liess sie sich im Jahr 2007 an der Seite des ukrainischen Milliardärs Alexander Onischenko blicken, dem sie allerdings ebenfalls kein Glück zu bringen schien – der fanatische Pferdesportler wurde im selben Jahr nach einem Brüsseler Reitturnier in Untersuchungshaft gesteckt, weil er 200'000 Euro Bargeld auf sich trug, deren Herkunft er nicht erklären konnte. Vor Jahresfrist tauchte Hingis dann plötzlich mit dem GC-Interclub-Spieler und Anwalt Andreas Bieri auf, von dem sie sich nun trotz eines schönen Verlobungsrings getrennt haben soll.

Doppel Hirschmann/Hingis?s

Woran liegts? Wählt Frau Hingis die falschen Männer? Stellt sie zu hohe Ansprüche? Oder macht sie sich am Ende gar nicht so grosse Gedanken darüber und nimmt einfach, was ihr gefällt?

Wie auch immer, wir sind gespannt, wer als Nächstes drankommt und möchten auf einen früher an dieser Stelle geäusserten Vorschlag zurückkommen: Warum es nicht einmal mit Carl Hirschmann versuchen? Er passt als Milliardär und Möchtegern-Sportler ins Beuteschema und würde die Publicity wohl nicht verschmähen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.04.2010, 14:23 Uhr

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