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Düsenjet streift Strommast

Der Pilot einer Cessna Citation stürzte mit drei Insassen in Rheinland-Pfalz bei einem Landeanflug ab.

Die vier Insassen sind in der Maschine verbrannt: 50 Feuerwehrleute waren nach dem Absturz des Jets im Einsatz.
Die vier Insassen sind in der Maschine verbrannt: 50 Feuerwehrleute waren nach dem Absturz des Jets im Einsatz.
Keystone

Wie die Polizei berichtete, verbrannten alle vier Insassen in der Maschine - ein 61 Jahre alter Geschäftsmann aus der Region, dessen 60-jährige Ehefrau sowie Pilot und Co-Pilot. Der Jet streifte bei Sehlem im Bundesland Rheinland-Pfalz einen Strommasten, stürzte nahe einer Mülldeponie auf freier Fläche zu Boden und ging in Flammen auf. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung begannen nach dem Unglück mit der Ursachensuche. Die verkohlten Leichen sollten laut Polizei erst heute geborgen werden.

Nebel beeinträchtigte die Sicht

Das zweistrahlige Düsenflugzeug sei von Südengland kommend um kurz vor 12 Uhr im Landeanflug auf den kleinen Flugplatz Föhren nördlich von Trier gewesen. Trier-Föhren kann nach Angaben des Flugplatzes nur im Sichtflug angesteuert werden. Bei der Maschine handelte es um eine Cessna Citation.

Fussgänger in der Nähe bemerkten den Absturz. Ein Zeuge setzte einen Notruf ab. Das Flugzeug brannte nach dem Aufschlag auf dem Boden komplett aus. Rund 50 Brandschützer seien im Einsatz gewesen, berichtete die Feuerwehr. «Das einzig Positive ist, dass durch den Absturz keine weitere Personen zu Schaden kamen und die Maschine auf kein Gebäude gestürzt ist», sagte Polizeisprecherin Monika Peters. Konkrete Angaben zur Absturzursache konnte die Polizei zunächst nicht nennen. Augenzeugen zufolge steckte ein Teil der Tragfläche in etwa zehn Metern Höhe im Strommast.

SDA/ldc

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