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... 52 Jahren: Ungarischer Volksaufstand

Am 23. Oktober 1956 erlebt der ungarische Volksaufstand seine Initialzündung. Es folgt ein erbitterter Kampf gegen die sowjetischen Truppen.

Vom Regen in die Traufe: 1945 wird Ungarn durch die Sowjetarmee vom nationalsozialistischen Joch befreit. Bald schon entstehen Spannungen zwischen dem neuen kommunistischen Regime und der Bevölkerung – die Unterdrückung hat bald einen neuen Namen.

Der Aufstand des ungarischen Volkes beginnt am 23. Oktober 1956 mit einer Grossdemonstration in Budapest. Die anfänglich von Studenten entflammten Proteste weiten sich bald auf das ganze Land aus, es kommt zu Schiessereien zwischen Demonstranten und der Polizei. Gefordert wird ein Mehrparteiensystem, freie Wahlen und der Abzug der sowjetischen Truppen.

Die Reaktion der Sowjetunion lässt nicht lange auf sich warten, die Rote Armee eröffnet am 4. November 1956 den Angriff auf Budapest. Dabei stösst sie auf erbitterten Widerstand, es kommt zu verlustreichen Zusammenstössen.

Als sich Imre Nagy, der damalige Ministerpräsident Ungarns, angesichts der unhaltbaren Situation für den Abzug der Sowjetarmee ausspricht und die Revolution annehmen will, wird er von den Sowjets am 22. November 1956 verschleppt und später hingerichtet. Die Nachricht von der Festnahme Nagys lässt den ungarischen Volksaufstand endgültig zusammenbrechen. Mehrere tausend Menschen liessen in den blutigen Kämpfen ihr Leben, die genaue Opferzahl ist nicht bekannt.

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