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... 51 Jahren: Der erste Trabi geht vom Band

Am 7. November 1957 wurde der erste treue «Begleiter» in Zwickau vorgestellt.

Der «Begleiter» einer Nation: Im Oktober 1956 wurde das erste Modell vorgestellt, für das man den Namen «Trabant» («Begleiter») gefunden hatte. Es entsprach aber noch nicht ganz den Vorstellungen der Auftraggeber, da er noch nicht genügend Platz für eine vierköpfige Familie bot und noch zu viel Blech verwendet wurde. Anstatt Blech sollte mehr Duroplast - Kunststoff - verarbeitet werden.
Der «Begleiter» einer Nation: Im Oktober 1956 wurde das erste Modell vorgestellt, für das man den Namen «Trabant» («Begleiter») gefunden hatte. Es entsprach aber noch nicht ganz den Vorstellungen der Auftraggeber, da er noch nicht genügend Platz für eine vierköpfige Familie bot und noch zu viel Blech verwendet wurde. Anstatt Blech sollte mehr Duroplast - Kunststoff - verarbeitet werden.
Keystone
Ein neues Strassenbild in den alten Bundesländern: Nach dem Mauerfall fuhren viele DDR-Bürger mit ihrem «Trabi» in den Westen und sorgten von einem Tag auf den anderen für ein neues Strassenbild. So wurde der Zweitakter zu einem Symbol der Wende und des Mauerfalls.
Ein neues Strassenbild in den alten Bundesländern: Nach dem Mauerfall fuhren viele DDR-Bürger mit ihrem «Trabi» in den Westen und sorgten von einem Tag auf den anderen für ein neues Strassenbild. So wurde der Zweitakter zu einem Symbol der Wende und des Mauerfalls.
Keystone
Zwischen 1957 und 1991 wurden im VEB Sachsenring Automobile Zwickau über drei Millionen «Trabis» produziert, davon allein zwischen 1964 und 1990 etwa 2,8 Millionen des Typ 601 mit 23 beziehungsweise 26 PS.
Zwischen 1957 und 1991 wurden im VEB Sachsenring Automobile Zwickau über drei Millionen «Trabis» produziert, davon allein zwischen 1964 und 1990 etwa 2,8 Millionen des Typ 601 mit 23 beziehungsweise 26 PS.
Keystone
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«Go Trabi Go». Spätestens als der Film 1990 mit Wolfgang Stumph im Fernsehen lief, kannten auch die «Wessis» den treuen «Gefährten» des Ex-DDR-Bürgers: Den Trabant, der oftmals auch als «Plastebomber» oder «Rennpappe» verspottet wurde.

Der «Trabi», wie er auch liebevoll genannt wird, ging heute vor 51 Jahren mit dem Trabant-Modell «Trabant P50» am Sachsenring in Zwickau in Produktion. Den zunächst nur 13 PS schnellen Zweitakter hat man erst kurz vor der Herstellung «Trabant» genannt, was zu Deutsch «Begleiter», «Gefährte» heisst.

Hergestellt wurde der «Trabi» aus einem Gemisch aus Harz und Baumwolle, das Duroplast genannt wird. Das war billiger als Blech und relativ robust. Doch wie bei vielen anderen Produkten in der DDR war auch das Duroplast nicht in rauen Mengen vorhanden, was Anfang der 1980er-Jahre zu einer extremen Produktionsverzögerung führte. Dies wiederum brachte eine lange Wartezeit für die Käufer mit sich, die sich im Normalfall bis zu 15 Jahre auf ihren Traumwagen freuen mussten.

Der treue «Gefährte» begleitete die ehemalige DDR bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und wurde bis am 30. April 1991 im Sachsenring in Zwickau hergestellt.

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