Zum Hauptinhalt springen

Die Gerölllawine hatte sich angekündigt

Hoch oben über Muotathal ist der Felsen hell, eine Abbruchstelle mahnte seit zwei Wochen. «Wir wussten, dass da was liegt», sagen Anwohner. Wie grösseres Unheil verhindert wurde.

«Der Sohn rief, wir sollten ans Fenster kommen»: Eine Augenzeugin schildert ihre Eindrücke. (Video: Adrian Panholzer)

Für einmal war es keine Eingebung der berühmten Muotathaler Wetterschmöcker, sondern Gewissheit: «Wir wussten, dass da oben noch was liegt», Lydia Gwerder zeigt in Richtung Felswand. Vor gut zwei Wochen hatte sich dort eine riesige Menge Fels gelöst. Die Abbruchstelle ist durch den hellen Fels erkennbar. «Irgendwann im Sommer, so dachten wir, wird das Geröll ganz ins Tal runterdonnern», sagt Gwerder. Wider Erwarten ist es bereits am vergangenen Sonntag passiert. Die Schneeschmelze, der anhaltende Regen und die instabile Hanglage machten es möglich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.