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Rinderknecht bleibt zuversichtlich

Der BMX-Fahrer Roger Rinderknecht hat den ersten Run auf der Strecke im Olympic Park hinter sich. In der für die Einteilung für die Viertelfinals massgeblichen Klassierungsrunde belegte er den 23. Platz.

Optimismus: Roger Rinderknecht will morgen in den Viertelfinals zuschlagen.
Optimismus: Roger Rinderknecht will morgen in den Viertelfinals zuschlagen.
Keystone

Es sei ein guter Einstieg für ihn gewesen, sagte der Winterthurer nach dem Qualifikationslauf, für den er auf eine Fahrzeit von unter 40 Sekunden gut 1,8 Sekunden mehr benötigte als der Schnellste, der Holländer Raymon van der Biezen. Rinderknecht, mit 31 Jahren der zweitälteste Fahrer im Feld, vertraut darauf, dass seine Stärke viel eher in der nun folgenden K.o.-Konkurrenz liegt als in der mit Einzelstarts ausgetragenen Qualifikation. Als Einzelfahrer klassiert er sich im Weltcup häufig zwischen den Positionen 30 und 60; hier bei Olympia strebt er einen Platz im Final der besten 8 an.

Unter Rinderknechts sieben Widersachern im Viertelfinal befinden sich einige recht namhafte Fahrer, unter ihnen Joris Daudet, der Zweite der Qualifikation. Der Franzose ist aktueller WM-Zweiter; in der vergangenen Saison wurde er Weltmeister sowie Sieger im Gesamtweltcup. Nicholas Long aus dem starken amerikanischen Team bringt die Referenz von zwei Weltcup-Siegen mit. Der Neuseeländer Marc Willers wurde 2011 WM-Dritter und Zweiter im Gesamtweltcup.

Minimalziel Halbfinals

Die besten zwei der in drei Läufen durchgeführten Viertelfinals gelangen direkt in die Halbfinals, zwei weitere Fahrer bekommen in einer Zusatzrunde eine weitere Chance, die übrigen vier scheiden aus. Vor vier Jahren in Peking war Rinderknecht in den Halbfinals gescheitert. Bis auf einen kleinen Fehler auf der dritten Geraden sei ihm zum Auftakt ein guter, jedenfalls zufriedenstellender Lauf gelungen, sagte Rinderknecht. «Es ist eine schöne Strecke, sie gefällt mir.» Allerdings sei präzises Fahren hier besonders unabdingbar. Schon die kleinsten Unsauberkeiten könnten sofort zu einem entscheidenden Tempoverlust führen.

Rinderknecht glaubt, dass er sich an diesen Spielen besser auf den Wettkampf konzentrieren kann als noch in Peking, wo er wie die Sportart selbst seine olympische Feuertaufe erlebte. Er habe ein «extrem gutes Gefühl» und sei «absolut zuversichtlich».

si

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