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«Es wäre ein unfairer Kampf»

US-Torhüterin Hope Solo war beim Gewinn von Olympiagold die grosse Figur. Würde sie sich auch bei den Männern durchsetzen? Wir haben die beiden Ex-Natikeeper Pascal Zuberbühler und Jörg Stiel gefragt.

US-Keeperin Hope Solo (vorne) feiert nach dem 2:1-Sieg über Japan Olympiagold.
US-Keeperin Hope Solo (vorne) feiert nach dem 2:1-Sieg über Japan Olympiagold.
Keystone
Sie war mit ihren Paraden die eigentliche Matchwinnerin.
Sie war mit ihren Paraden die eigentliche Matchwinnerin.
Keystone
Sie tauschten sich damals auch regelmässig aus und gaben sich gegenseitig Tipps.
Sie tauschten sich damals auch regelmässig aus und gaben sich gegenseitig Tipps.
Keystone
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«Wenn eine Frau mit den Männern trainiert, finde ich das okay», sagt Pascal Zuberbühler. Männertrainings könnten eine Frau in ihrer Entwicklung durchaus weiterbringen. «Ein Training der Männer ist wesentlich intensiver, schneller und körperbetonter. Die Schüsse sind viel schärfer. Eckbälle und Freistösse kommen mit viel mehr Dynamik und Drall vor das Tor.» Zuberbühler zweifelt aber, ob Hope Solo ihre Qualitäten auch in einem Ernstkampf unter Beweis stellen könnte. «Training und Ernstkämpfe sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In einem Ernstkampf geht es noch viel mehr zur Sache als in einem Training. Das wäre dann auch eine mentale Sache, wie sich eine Frau auf das viel intensivere Spiel der Männer einstellen könnte. Ich glaube, dass ein Zweikampf der Geschlechter im Fussball schon rein physisch gar nicht möglich ist», führt Zuberbühler aus.

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