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Corona-IsolationEingesperrt in den eigenen vier Wänden

Wie fühlt es sich an, zehn Tage mit der Familie in Quarantäne zu verbringen? Über pädagogische Pirouetten, Staubsauger-Euphorie und Bill-Murray-Momente.

Mehr Auslauf liegt während der Isolation nicht drin: Redaktor Michael Bucher beim Morgenkaffee auf dem Balkon.
Mehr Auslauf liegt während der Isolation nicht drin: Redaktor Michael Bucher beim Morgenkaffee auf dem Balkon.
Foto: Christian Pfander

Tag 0: Es ist Sonntagnachmittag. Bei meiner Frau macht sich ein trockener Husten bemerkbar. Da es sich um ein mögliches Symptom einer Corona-Infektion handelt, fahren wir mit dem Auto in das Drive-in-Testcenter in Belp. Keine zwölf Minuten später erhalten wir per SMS Gewissheit: Meine Frau hat sich mit Corona angesteckt. Eine gewisse Hektik macht sich breit. Nebst der Unwissenheit, ob sich die Symptome verschlimmern, ist auch die Tatsache, dass wir als vierköpfige Familie nun zehn Tage in Quarantäne müssen, nicht gerade erbaulich.

Wir kommen zum Schluss, dass meine Frau sich bei Freunden angesteckt haben muss, bei denen sie zusammen mit der Tochter (5) und dem Sohn (3) ein paar Tage zuvor zu Besuch war. Dort hatte jemand einen leichten Husten. Auch hegen wir nun den Verdacht, dass sich auch unsere Tochter angesteckt hat. Denn am Vortag hatte auch sie einen leichten Husten und klang beim Sprechen wie Darth Vader aus Star Wars.

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