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Gesundheitsdirektor im Interview«Noch härtere Regeln wären kontraproduktiv»

Pierre Alain Schnegg hofft auf erste Lockerungen in zwei Wochen und auf Weihnachten mit seinen Kindern. Der SVP-Gesundheitsdirektor über sinkende Zahlen, Komfort und sozialen Frieden.

Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg informiert während der Medienkonferenz darüber, dass die Berner Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie im selben Ausmass bis mindestens 7. Dezember weitergeführt werden.
Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg informiert während der Medienkonferenz darüber, dass die Berner Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie im selben Ausmass bis mindestens 7. Dezember weitergeführt werden.
Foto: Franziska Rothenbühler

Pierre Alain Schnegg, können Sie den Begriff «Corona» noch hören?

Habe ich denn eine Wahl? (lacht)

Die Fallzahlen gehen langsam zurück, die Leute atmen auf. Aber Sie halten strengere Regeln aufrecht. Glauben Sie nicht, dass die Bevölkerung langsam die Nase voll hat?

Doch. Ich verstehe, dass die Bevölkerung genug hat von den Massnahmen, die Behörden ebenfalls. Aber wir müssen sehen, was sie gebracht haben. Wir waren im 7-Tage-Schnitt bei den Ansteckungen auf mehr als 700 Fällen. Diesen Wert konnten wir auf unter 450 bringen. Das ist eine sehr gute Verbesserung. Und doch sind es noch immer viele Fälle, um die es geht. Wir müssen die Zahl der Infektionen weiter runterbringen, sodass wir Druck von den Spitälern nehmen können. Er ist noch immer hoch. In den Spitälern ist der Peak noch nicht erreicht. Aktuell sind 62 Intensivbetten belegt, in den nächsten Wochen werden es wohl noch mehr werden.

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