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So kommentieren die Leser den Bauskandal«Nie wird jemand zur Rechenschaft gezogen»

Bei der Ausschreibung der Sanierung des Lötschbergtunnels ging einiges schief – wer ist schuld?

Zur Frage, wer schuld ist – die BLS oder die Marti AG

«Was wohl die anderen Bauunternehmungen, die auch Offerten einreichten, von einem solchen Handel denken?»

Walter Bürki, Oberhofen am Thunersee

Zur Art und Weise, wie öffentliche Aufträge vergeben werden

«Jeder schiebt die Verantwortung dem anderen zu, und irgendeinmal wird nicht mehr darüber gesprochen.»

Lorenz Haberstich, Niederwangen

Zum «leicht reduzierten Werk», das die BLS jetzt vorsieht

3 Kommentare
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    Andreas Martin

    Evtl. müsste auch mal der Frage nachgegangen werden, wie es mit der Fachkompetenz bei den involvierten Unternehmen aussieht, welche solche gewaltigen, schwer planbare Projekte vergeben (müssen). Gerade im Bahnbereich herrschte in den letzten Jahren der Trend, vieles auszulagern, um sich erfahrene Fachkräfte sparen zu können. Wenn man sieht, was es schon für Scherereien bei überschaubareren Bauprojekten als einem Tunnel(aus)bau gibt, so erstaunt das "Desaster" im Lötschberg nicht mehr so stark. Es entsteht auch der Eindruck, dass man bei der Bauunternehmung Marti (aus Erfahrung...) viel stärker mit den im Tunnelbau möglichen Risiken und Unwägbarkeiten gerechnet und sich dementsprechend juristisch abgesichert hatte, im Gegensatz zur vergebenden BLS. Dass es auch anders geht beweist der Gotthard-Basistunnel, der zwar auch mit den im Tunnelbau üblichen Risiken kämpfen musste, aber trotzdem im geplanten Rahmen fertiggestellt werden konnte. Allgemein gilt aber, dass bei den Projekt- und Fortschrittsbesprechungen früher die Techniker und Bauleute unter sich waren, während heute jeder noch von einem Anwalt begleitet werden muss. Teilweise sind die schon in der Überzahl.