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Kommentar zur «Lex Netflix»Nicht noch mehr Geld fürs alte Kinofilm-System

Netflix muss in Schweizer Filme und Serien investieren. Gut so, aber das reicht noch lange nicht.

Würde bei uns vielleicht «Seeland» heissen: Das Geldwäscher-Ehepaar aus der Netflix-Serie «Ozark», die rund um den Lake of the Ozarks in Missouri spielt.
Würde bei uns vielleicht «Seeland» heissen: Das Geldwäscher-Ehepaar aus der Netflix-Serie «Ozark», die rund um den Lake of the Ozarks in Missouri spielt.
Foto: Steve Dietl (Netflix)

Die Debatte über die «Lex Netflix» am Montag im Nationalrat erinnerte an Martin Scorseses Epos «The Irishman» auf Netflix. Beides dauerte ewig, und wenn man sich zwischendurch einen Kaffee machte und wieder zurückkehrte, war der Plot immer noch nicht weiter. Am Abend entschied der Rat, dass internationale Streamingdienste ins unabhängige Schweizer Filmschaffen investieren müssen – aber nicht wie vorgesehen 4 Prozent, sondern nur 1 Prozent ihres Umsatzes.

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