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LeserreaktionenNicht Milliarden einsetzen für etwas, das nichts nützt

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Eine Boeing F/A-18 Super Hornet an einem Testflug in Payerne.
Eine Boeing F/A-18 Super Hornet an einem Testflug in Payerne.
Keystone/Valentin Flauraud

Zur Diskussion darüber, weshalb das Volk nicht über den Flugzeugtyp entscheiden darf

Die falschen Fragen stehen im Raum

Die Frage stellt sich nicht, ob die Armee ihren Verfassungsauftrag erfüllen soll. Die Antwort darauf wäre zweifelsohne ein Ja. Die Frage ist vielmehr, ob die Armee mit den geplanten Superkampfflugzeugen
diesen Auftrag erfüllen kann. Diese Frage sollte mit einem klaren Nein beantwortet werden. Superkampfflugzeuge sind für unser kleines Land nicht die richtigen Geräte. Es ist derzeit möglich, von weit ausserhalb unserer Grenzen ferngelenkte Geschosse, die metergenau treffen, bodengeschützt abzufeuern. Klar ist, dass Kampfjets innerhalb unserer Grenzen diese Abschussgeräte jenseits der Grenze nicht bekämpfen können. Gegen solche Geschosse nützen die höchst entwickelten Kampfjets nichts. Es geht nicht darum, den Verfassungsauftrag der Armee abzustreiten. Es geht nur darum, im September der Politik den Auftrag zu geben, die Sache undogmatisch und unvoreingenommen zu überlegen, damit keine Milliarden eingesetzt werden für etwas, das ganz offensichtlich nichts nützt.
Mathilde Hofkes, Hasliberg

Zu «So geriet der Sonnenkönig in die Bredouille»

Korruption ist Teil des Geschäfts

Gianni Infantino kannte die Situation vor seinem Amtsantritt bestens. Tatsache ist, dass er gar nichts verbessert hat. Im Gegenteil: Langsam aber sicher merkt auch der eingefleischteste Fussballfan, dass die FIFA zu einer gigantischen Organisation gewachsen ist, in der die Rechte nicht mehr weiss, was die Linke macht. Korruption ist Teil des Geschäfts. Traurig, aber typisch sind dann die blauäugigen Bauernopfer wie zum Beispiel Bundesanwalt Michael Lauber. Die lässt man im Regen stehen und verteilt munter weiter geradezu lächerliche Austragungsrechte. Diese lässt man sich unter der Hand vergolden. Solche Multis werden dereinst die Welt an Ländern und Kontinenten vorbei regieren. Mark Gasche, Kirchberg

Zitat des Tages

«Es geht nur darum, der Politik den Auftrag zu geben, die Sache undogmatisch zu überlegen.»

Mathilde Hofkes, Hasliberg

Zu «So will der Kanton Bern Schüler vor dem Virus schützen»

Etwas mehr Vorlaufzeit wäre nötig gewesen

Zwischen der Information der Schulen und dem Schulbeginn liegen gerade mal zwei Tage – wohlverstanden ein Wochenende. Wie aufwendig wäre es gewesen, Lehrpersonen und Gemeinden etwas mehr Vorlaufzeit für die Organisation zu geben? Vielleicht eine Woche? In meiner Gemeinde waren die Lehrpersonen in dieser letzten Ferienwoche praktisch immer im Schulhaus, um die Zimmer einzurichten, Material bereitzustellen und um Absprachen zu tätigen. Mittwoch und Donnerstag war Präsenzzeit, sprich alle mussten da sein. Es könnte ja sein, dass je nach Anweisung der Erziehungsdirektion die Umsetzung oder Organisation auch noch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Unverständlich für mich. Macht es den Schulen doch nicht noch schwieriger, als es ohnehin schon ist. Onlinekommentar von Marcel Beck