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Denkmal in LangnauNicht der Krieg, sondern die Grippe raffte diese Soldaten dahin

Seit 99 Jahren steht neben der Kirche ein Mahnmal, das an Soldaten erinnert, die an der Grippe starben. Bis zum 100-Jahr-Jubiläum soll es saniert sein.

Sie wollen verhindern, dass die Platten vor dem Denkmal zur Stolperfalle werden: Andreas Schmutz und Hans Brechbühl (rechts).
Sie wollen verhindern, dass die Platten vor dem Denkmal zur Stolperfalle werden: Andreas Schmutz und Hans Brechbühl (rechts).
Bilder: Marcel Bieri

«Im Vergleich dazu ist das, was wir hier mit Corona erleben, relativ harmlos.» Andreas Schmutz und Hans Brechbühl sind sich einig. Sie denken mit Grauen an das Leid, das die Mitglieder des Gebirgsbataillons 40 gegen Ende des 1. Weltkriegs erlebten. Schmutz ist Präsident der Offiziersgesellschaft Langnau, Brechbühl ist Mitglied – und der Mann, der sich um das Soldatendenkmal neben der reformierten Kirche kümmert. Nicht an Kriegstaten sollen Fackel und Schwert mit dem darübergelegten schützenden Helm erinnern. Sondern an die Auswirkungen der Spanischen Grippe, die 1918 Kamerad um Kamerad dahinraffte.

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