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Sport kompaktSchweiz im Topf 2 für die WM-Qualifikation

Hediger überzeugt und wird Sechster +++ Hamilton in Bahrain am schnellsten +++ Langnau muss in Quarantäne - Spiele abgesagt +++ Weitere Corona-Fälle vor Biathlon-Auftakt - Zwei Teams in Quarantäne +++

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Langlauf: Hediger überzeugt und wird Sechster

Der Auftakt ist geglückt: Jovian Hediger erreichte als einziger Schweizer beim ersten Rennen im finnischen Kuusamo den Final und wurde Sechster. Sein Weg dorthin war souverän: Den Viertelfinal gewann der 29-Jährige, im Halbfinal wurde er Zweiter. Im Rennen ums Podest war er aber ohne Chance. Der Norweger Erik Valnes holte sich den Sieg vor seinen Landsmännern Johannes Klaebo und Emil Iversen.

Kann mit dem Auftakt zufrieden sein: Jovian Hediger (links) wird in Kuusamo Sechster.
Kann mit dem Auftakt zufrieden sein: Jovian Hediger (links) wird in Kuusamo Sechster.
Foto: Imago

Bei den Frauen schied die beste Schweizerin Nadine Fähndrich nach einem überzeugenden Viertelfinal im Halbfinal aus. Auch hier war nur eine Nation auf dem Podest vertreten. Die Schwedin Linn Svahn gewann vor Maja Dahlqvist und Jonna Sundling. (ets)

Automobil: Hamilton mit Trainingsbestzeiten

Weltmeister Lewis Hamilton hat sich in beiden Formel-1-Training von Bahrain die Bestzeiten gesichert.

Im ersten verwies der englische Mercedes-Pilot in 1:29,033 Minuten seinen Teamkollegen Valtteri Bottas aus Finnland mit einem Vorsprung von 0,449 Sekunden auf den zweiten Platz. Hinter dem Mercedes-Duo wurde auf dem rutschigen Kurs in Sakhir Sergio Perez von Racing Point Dritter. Die Alfa-Romeo-Piloten konnten sich nicht unter den schnellsten zehn Fahrern klassieren.

Auch im zweiten Training waren beide Mercedes-Fahrer sehr gut. Hamilton distanzierte den zweitschnellsten Max Verstappen um 0,347 Sekunden und den Dritten Bottas um 0,365 Sekunden. Das Training musste zweimal unterbrochen werden. Zuerst wegen eines Crashes, danach wegen eines Hundes auf der Strecke.(dpa/ets)

Fussball: Lostöpfe bestätigt

Die Schweizer Nationalmannschaft wird für die Qualifikation für die WM 2022 wie erwartet dem Lostopf 2 zugeteilt. Nach dem Forfait-Sieg über die Ukraine als letztes Länderspiel dieses Jahres befindet sich die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic als elftbeste Mannschaft Europas auf Platz 16 der Fifa-Weltrangliste.

Angeführt wird das Ranking unverändert von Belgien vor Frankreich und Brasilien. Die Schweiz ist das höchstklassierte Team im Topf 2 vor Wales und Polen. Auf sie wartet ein womöglich hochkarätiges Duell mit einer Nation wie Frankreich, Portugal oder England.

Nur die Sieger der insgesamt zehn Gruppen qualifizieren sich direkt für die WM. Die zehn Gruppenzweiten bestreiten mit zwei noch nicht qualifizierten Gruppensiegern der Nations League zwei Playoffrunden um die verbliebenen drei der insgesamt 13 europäischen Startplätze. Gespielt wird die Qualifikation von März bis November 2021. (dpa/va)

Die Lostöpfe für die Auslosung vom 7. Dezember (18 Uhr) im Überblick:

Topf 1: Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland, Niederlande

Topf 2: Schweiz, Wales, Polen, Schweden, Österreich, Ukraine, Serbien, Türkei, Slowakei und Rumänien

Topf 3: Russland, Ungarn, Irland, Tschechien, Norwegen, Nordirland, Island, Schottland, Griechenland und Finnland

Topf 4: Bosnien und Herzegowina, Slowenien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien, Israel, Belarus, Georgien und Luxemburg

Topf 5: Armenien, Zypern, Färöer, Aserbeidschan, Estland, Kosovo, Kasachstan, Litauen, Lettland und Andorra

Topf 6: Malta, Moldawien, Liechtenstein, Gibraltar und San Marino

Biathlon: Weitere Corona-Fälle

Kurz vor dem Biathlon-Saisonstart am Samstag im finnischen Kontiolahti sorgen weitere positive Coronavirus-Fälle für Probleme. Wie der Weltverband mitteilte, wurden auch Teammitglieder aus Italien und Polen positiv getestet und müssen sich nun in Isolation begeben. Über weitere Schritte wird erst noch entschieden. Zudem ordneten die zuständigen finnischen Behörden Quarantäne für die gesamte rumänische Mannschaft und — mit nur einer Ausnahme — Moldawien an.

Damit gibt es bereits positive Befunde aus mindestens acht Nationen, zu denen auch noch Russland, Lettland, Frankreich und die Slowakei gehören. Während die Slowaken aufgrund der Quarantäne-Regelungen gar nicht erst nach Kontiolahti anreisen konnten, verpassen die russischen Skijäger Anton Babikow (29) und Jewgeni Garanitschew (32) ebenfalls den Start an diesem Wochenende. (dpa)

Fussball: Liverpool spielt doch in Dänemark

Das Champions-League-Spiel vom FC Liverpool beim FC Midtjylland wird nach Uefa-Angaben nun doch in Dänemark und nicht in Dortmund ausgetragen. «Das Spiel findet wie geplant in Herning, Dänemark, statt», teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Am Donnerstag hatte ein Sprecher der Stadt Dortmund noch bestätigt, dass der englische Meister mit Trainer Jürgen Klopp an dessen alte Wirkungsstätte zurückkehren werde. «Es ist zutreffend, dass Dortmund für den 9.12. als Austragungsort ausgewählt wurde. Das Spiel soll ohne Publikumsbeteiligung ausgetragen werden», hiess es.

In Grossbritannien gilt die Regelung für eine 14-tägige Quarantäne, nachdem man aus Dänemark eingereist ist. Zuletzt galt sogar ein Einreiseverbot. Nur britische Staatsbürger, Visa-Inhaber und Menschen mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung in Grossbritannien waren davon ausgenommen. Am Donnerstag kündigte Transportminister Grant Shapps an, das Einreiseverbot werde ab Samstagmorgen aufgehoben. Für alle Einreisenden bestehe aber die Pflicht, sich nach der Ankunft 14 Tage zu isolieren. (dpa)

Das Hinspiel zwischen Liverpool und Midtjylland in Anfield endete nach Toren von Diogo Jota und Mohamed Salah (im Bild im Zweikampf mit Erik Swiatschenko) 2:0.
Das Hinspiel zwischen Liverpool und Midtjylland in Anfield endete nach Toren von Diogo Jota und Mohamed Salah (im Bild im Zweikampf mit Erik Swiatschenko) 2:0.
Foto: Andrew Powell/Getty Images
American Football: Jackson positiv getestet

Star-Quarterback Lamar Jackson vom NFL-Team Baltimore Ravens ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 23-Jährige, im Vorjahr als wertvollster Spieler der Liga ausgezeichnet, ist damit Teil eines grösseren Corona-Ausbruchs bei den Ravens, die am Donnerstag eigentlich bei den noch ungeschlagenen Pittsburgh Steelers hätten antreten sollen. Das Spiel wurde bereits auf Sonntag verschoben, eine zweite Neuansetzung steht im Raum.

Neben Jackson stehen mittlerweile neun Ravens-Spieler auf der Covid-19-Liste der NFL, die entweder positiv getestet wurden oder als Kontaktpersonen gelten. Sie alle könnten am Sonntag nicht auflaufen. Auch ein Ausfall in der Woche darauf beim Spiel gegen die Dallas Cowboys droht. Derweil wurde ein Athletiktrainer des Teams sanktioniert, der trotz Symptomen zur Arbeit erschienen und nur unregelmässig eine Maske getragen haben soll.

Lamar Jackson wird vorerst keine Spiele mehr bestreiten können.
Lamar Jackson wird vorerst keine Spiele mehr bestreiten können.
Foto: Patrick Smith/Getty Images

Baltimore, vor der Saison als Super-Bowl-Kandidat gehandelt, steht nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen unter Druck: Bei einer Niederlage im direkten Divisionsduell gegen Pittsburgh könnten die Ravens nicht mehr die AFC North gewinnen und nur noch als Wild-Card-Team die Playoffs erreichen. (dpa)

Leichtathletik: Coleman wehrt sich gegen Urteil

Sprint-Weltmeister Christian Coleman hat seine Ankündigung wahr gemacht und beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Berufung gegen seine zweijährige Sperre eingelegt. Wie der Cas am Donnerstag in Lausanne mitteilte, wolle der 24 Jahre alte Amerikaner damit erreichen, dass die von der unabhängigen Integritätskommission (AIU) des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics verhängten Sanktionen aufgehoben werden oder die Strafe reduziert wird.

Die AIU hatte Coleman am 22. Oktober wegen drei verpasster Dopingtests innerhalb eines Jahres bis zum 13. Mai 2022 gesperrt. Falls die Berufung nun vom Cas abgelehnt wird, könnte der US-Amerikaner bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio nicht an den Start gehen. Coleman hatte 2019 in Doha WM-Gold über 100 Meter und mit der US-Sprintstaffel über 4 x 100 Meter gewonnen. (dpa)

Trotz klarem Tatbestand will sich Christian Coleman nun wehren. (Bild: Getty)

Fussball: Klopp kehrt nach Dortmund zurück - für eine Partie

Jürgen Klopp kehrt für ein Champions-League-Spiel mit dem FC Liverpool nach Dortmund zurück. Die Partie der Engländer am 9. Dezember gegen den dänischen Vertreter FC Midtjylland wird an Klopps einstige Wirkungsstätte verlegt. «Es ist zutreffend, dass Dortmund für den 9.12. als Austragungsort ausgewählt wurde. Das Spiel soll ohne Publikumsbeteiligung ausgetragen werden», bestätigte ein Sprecher der Stadt Dortmund am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund für die Verlegung ist eine Regelung, wonach Dänen, die nach Grossbritannien reisen, aktuell zunächst 14 Tage in Quarantäne sollen. Unter der Auflage, dem genehmigten Hygienekonzept in Dortmund zu folgen, stimmte die Stadt dem Wunsch der Uefa und von Liverpool zu. (dpa)

Jürgen Klopp kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück - von 2008 bis 2015 war er Trainer in Dortmund. (Bild: Keystone)

Biathlon: Keine Zuschauer und Slowaken in Quarantäne

Die slowakischen Biathleten verpassen den Saisonstart an diesem Wochenende im finnischen Kontiolahti aufgrund von positiven Corona-Tests in der Mannschaft. Wie der nationale Verband am Donnerstag mitteilte, wurden die Befunde noch vor der Anreise nach Finnland bekannt. Das Team befand sich zu diesem Zeitpunkt in Schweden. Sieben Teammitglieder müssen nun in Quarantäne und mindestens eine Woche lang isoliert werden. Ausserdem werden zum Auftakt des Biathlon-Weltcups keine Zuschauer zugelassen sein. Die Entscheidung trafen die lokalen Veranstalter und der finnische Biathlonverband am Donnerstag. Anfang der Woche wurde trotz der Coronavirus-Pandemie noch mit einem Publikum von bis zu 4500 Personen geplant. (dpa)

Ski: Gut-Behrami gewinnt die Qualifikation in Lech

Lara Gut-Behrami gewinnt die Qualifikation im Parallel-Rennen von Lech. Andrea Ellenberger wurde 18., Wendy Holdener 20. Noch weiter hinten platzieren sich Camille Rast (34.), Rahel Kopp (38.) und Simone Wild (41.). Da nur die besten 16 der Quali die K.o.-Runs erreichen, ist Gut-Behrami die einzige Schweizerin, die am frühen Donnerstagabend ins Rennen startet. Doch ein wenig freuen dürfen sich immerhin Ellenberger und Holdener. So sind die Fahrerinnen auf den Quali-Rängen 17 bis 30 zwar ausgeschieden, sie erhalten aber Weltcuppunkte. (nih)

Motorrad: Aegerter fährt eine weitere Saison in der MotoE

Dominique Aegerter fährt eine weitere Saison in der MotoE. Dies teilte das deutsche IntactGP-Team am Mittwoch mit. «Es ist ein wirklich tolles Team und ich fühle mich hier sehr wohl», wird der Berner in einer Mitteilung zitiert. Der 30-Jährige, zuvor in der Moto2 engagiert, fuhr 2020 erstmals in der Elektro-Klasse, dabei hat er zwei von sieben GPs gewonnen und wurde Gesamt-Dritter. Den Titel hatte er wegen viel Pechs in den letzten Rennen verpasst. Aegerter hält fest: «Wir haben fürs nächste Jahr noch eine Rechnung offen.» (lai)

Dominique Aegerter hat in der MotoE «noch eine Rechnung offen». (Foto: Keystone)

Skispringen: Drei Coronafälle in der Österreich-Mannschaft: Mit B-Team nach Ruka

Die österreichischen Skispringer Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald sowie Cheftrainer Andreas Widhölzl sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die beiden Sportler und der Coach befinden sich aktuell in Quarantäne, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch bekanntgab. Weltcup-Rekordsieger Schlierenzauer und Widhölzl hätten leichte Symptome.

Auch die anderen Sportler, die beim Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Wisla dabei waren, haben sich isoliert. Sie alle werden bei der zweiten Weltcup-Station an diesem Wochenende im finnischen Ruka nicht dabei sein. Dort treten die Österreicher, die in Polen den Teamwettbewerb vor Deutschland gewonnen und durch Daniel Huber Platz drei im Einzel erreicht hatten, mit einer B-Mannschaft an. Als Sportler sollen Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgötter den ÖSV vertreten. (dpa)

Fussball: Nationalgoalie Thalmann hat Corona

Am kommenden Dienstag (20 Uhr, live auf SRF 2) spielt das Schweizer Frauen-Nationalteam gegen Belgien um den direkten EM-Einzug an die EM 2022 in England. Die Chancen stehen gut, schliesslich braucht das Team von Nils Nielsen nur einen Punkt, um die Qualifikation zu schaffen. Zu Beginn des Zusammenzugs erreicht den Trainer allerdings eine schlechte Nachricht: Gaëlle Thalmann, Stammgoalie und 84-fache Nationalspielerin hat das Coronavirus, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) schreibt.

«Nach dem Erhalt der Testergebnisse am Mittwochmorgen wurde Thalmann umgehend isoliert und eine Quarantäne für alle anderen Team-Mitglieder angeordnet. Die weiteren Testresultate für Spielerinnen und Staff fielen negativ aus», so der SFV weiter. Mittlerweile hat der Schwyzer Kantonsarzt aufgrund des erfolgreich umgesetzten Schutzkonzeptes des SFV jedoch entschieden, die Isolation für die restlichen Spielerinnen aufzuheben. Neben dem sicheren Ausfall von Rechtsverteidiger Noëlle Maritz fehlt in der Finalissima gegen Belgien also eine weitere Teamstütze. Ausserdem fallen kurzfristig Verteidigerin Francesca Calo (private Gründe) und Mittelfeldspielerin Sandy Maendly (Fussverletzung) aus. (fas)

Fussball: Kandidaten für Weltfussballer-Wahl sind fix

Torjäger Robert Lewandowski ist in der engeren Auswahl bei der Vergabe des Weltfussballers 2020, ansonsten wurde Champions-League-Sieger FC Bayern München bei der Liste der elf nominierten Spieler aber kaum berücksichtigt. Lediglich der Spanier Thiago, der inzwischen beim FC Liverpool spielt, steht noch zur Wahl.

Der FC Liverpool stellt mit drei weiteren Spielern (Sadio Mané, Mohamed Salah und Virgel van Dijk) das grösste Kontingent bei der Weltfussballer-Wahl. Auch die Superstars Lionel Messi (FC Barcelona), Cristiano Ronaldo (Juventus Turin), Neymar und Kylian Mbappé (beide Paris Saint-Germain) gehören dazu. Lewandowski, der Torschützenkönig der abgelaufenen Champions-League- und Bundesliga-Saison, war Anfang Oktober bereits zu Europas Fussballer des Jahres gewählt worden und gilt als Favorit.

Bei der Wahl zum Trainer des Jahres sind in Jürgen Klopp (Liverpool) und Hansi Flick (FC Bayern) auch zwei deutsche Übungsleiter nominiert worden. Bei den Frauen ist Dzsenifer Marozsán von Olympique Lyon die einzige deutsche Spielerin in der Vorauswahl zur Weltfussballerin. Bei den Trainern wurde Stephan Lerch vom deutschen Frauen-Meister VfL Wolfsburg nominiert.

Die drei Finalisten in den jeweiligen Kategorien werden am 11. Dezember vom Weltverband Fifa bekanntgegeben. Die Vergabe findet am 17. Dezember statt. Bis zum 9. Dezember können die Fans auf der Fifa-Homepage abstimmen. Daneben fliesst auch die Wahl der Nationaltrainer, der jeweiligen Spielführer und eines Fachjournalisten der Länder in die Entscheidung ein. (nih/dpa)

Gewinnt Lewandowski bald einen weiteren Titel? (Foto: Imago)

Fussball: Leverkusen bindet Top-Talent

Fussball-Bundesligist Bayer Leverkusen steht offenbar vor einer langfristigen Vertragsverlängerung mit Ausnahmetalent Florian Wirtz (17). Nach Informationen der «Sport Bild» soll eine Verlängerung des derzeit bis 2022 laufenden Vertrages um drei Jahre kurz vor dem Abschluss stehen. «Wir sind optimistisch,dass Florian länger bleibt», sagte Sportdirektor Simon Rolfes. Mit den Zwillingen Lars und Sven Bender (31) will Bayer laut Rolfes «im Winter sprechen. Wir würden gerne verlängern.»

Wirtz war im Winter als 16-Jähriger vom Nachbarn 1. FC Köln auf die andere Rheinseite gewechselt. Er setzte sich sofort durch, wurde zum jüngsten Torschützen der Bundesliga-Historie und zum jüngsten deutschen U21-Nationalspieler. (dpa)

Tennis: Termin für Australian Open noch offen

Die Australian Open könnten nach Auffassung der Regierung des Bundesstaates Victoria sehr zeitnah zum bislang geplanten Termin 18. bis 31. Januar 2021 in Melbourne stattfinden. Premierminister Daniel Andrews sagte am Mittwoch dem Sender Seven News, der Zeitplan für das erste Grand-Slam-Tennis-Turnier des Jahres werde voraussichtlich nur wenig von diesen Daten abweichen. Noch gebe es keinen konkreten Termin, aber es werde «ziemlich bald» eine Ankündigung geben.

Andrews betonte erneut, dass sich alle Teilnehmer einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen müssten. «Der Rest der Welt steht in Flammen, daher wird jeder unter Quarantäne gestellt, der in unsere Stadt oder in unseren Bundesstaat kommt. Daran führt kein Weg vorbei», sagte Victorias Premierminister. Ein Tennisturnier sei zwar wichtig, aber die Regierung werde deshalb keine Risiken eingehen. Auch soll nur eine begrenzte Zahl von Zuschauern zugelassen werden. (dpa)

Rad: Nach schwerem Sturz im August - Jakobsen trainiert wieder

Mehr als drei Monate nach seinem schweren Sturz bei der Polen-Rundfahrt kann Radprofi Fabio Jakobsen wieder trainieren. Der Niederländer teilte am Dienstag via Twitter mit, dass er eine Runde mit seiner Freundin Delore Stougje gefahren ist. «Es war bis jetzt eine ziemliche Reise. Ich möchte mich bei allen medizinischen Spezialisten bedanken, die mir auf diesem Weg geholfen haben», schrieb Jakobsen. «Ich freue mich schon auf meine nächste OP im Januar. Bis dahin beginne ich langsam wieder mit dem Training.»

Der frühere niederländische Meister war am 5. August auf der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt in einem abschüssigen Sprint von seinem Landsmann Dylan Groenewegen bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung gedrängt worden. Zwischenzeitlich lag Jakobsen im künstlichen Koma. Erst im Oktober musste der 24-Jährige noch einmal operiert werden. Die Rekonstruktion seines Kiefers und seines Gebisses ist noch nicht abgeschlossen. Jakobsen hat nur noch einen eigenen Zahn, musste im Gesicht mit 130 Stichen genäht werden. Ein Stimmband war zwischenzeitlich gelähmt.

Schlimmer Massensturz vor der Ziellinie
In Katowice, Polen, kam es zu einem schweren Sturz in der Zieleinfahrt.

Der Sturzverursacher Groenewegen, der bei dem Unfall einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte, hat seither kein Rennen mehr bestritten. Vor rund zwei Wochen wurde der 27-Jährige vom Weltverband UCI für neun Monate gesperrt und muss bis zum 7. Mai 2021 pausieren. Das Urteil zog Kritik nach sich, weil nur der Fahrer und nicht der für den Streckenverlauf verantwortliche Veranstalter belangt wurde. (dpa)

Eishockey: Spielplan wird angepasst

Nach den vielen Verschiebungen hat die Swiss Hockey League den Spielplan angepasst. Wichtigste Neuerung ist, dass ab Dezember in der National League nur noch am Dienstag und am Freitag gespielt wird. Einziger Samstag im Spielplan ist der 2. Januar. Dazwischen werden verschobene Spiele nachgeholt. Der neue Spielplan ist unter www.sihf.ch/de ersichtlich. (rom)

Fussball: Schalke reagiert auf Talfahrt

Der deutsche Bundesligist FC Schalke 04 hat die Suspendierung von Amine Harit und Nabil Bentaleb bestätigt. Zudem wird der Vertrag mit Stürmer Vedad Ibisevic zum 31. Dezember 2020 aufgelöst. Das teilte der Tabellenletzte der Bundesliga am Dienstagabend nach einem ereignisreichen Tag mit. Zuvor war bereits die Trennung von Kaderplaner Michael Reschke verkündet worden. Reschke war seit Mai 2019 als Technischer Direktor angestellt.

Der 36 Jahre alte Ibisevic war erst vor knapp drei Monaten von Hertha BSC gekommen, blieb bei vier Bundesliga-Einsätzen aber torlos. Bentaleb war 2016 für 20 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach Schalke gekommen. Er wurde seitdem bereits mehrfach suspendiert. (dpa)

Ski alpin: Training statt Wettkampf – Shiffrin startet nicht in Lech

Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start beim Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Donnerstag. Die fünffache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin legt stattdessen eine zusätzliche Trainingsschicht ein. Shiffrin hatte nach 300 Tagen Pause nach dem Tod ihres Vaters am vergangenen Wochenende ihr Weltcup-Comeback gegeben und bei den Slalomrennen im finnischen Levi die Plätze zwei und fünf belegt. Den Saisonauftakt in Sölden Mitte Oktober hatte die Amerikanerin wegen einer Rückenblessur verpasst. (dpa)

Shiffrin setzt in Lech aus. (Foto: Imago)