ABO+

«Woher ein Apfel kommt, ist völlig egal»

Bern

Das ETH-Start-up Eaternity gibt Tipps für klimabewusstes Essen und Kochen. Mitgründer und Klimaexperte Manuel Klarmann sagt, wir führten die falschen Diskussionen.

Manuel Klarmann, Chef des ETH-Start-ups Eaternity, das Gastrobetrieben hilft, klimafreundliches Essen zu entwickeln.

Manuel Klarmann, Chef des ETH-Start-ups Eaternity, das Gastrobetrieben hilft, klimafreundliches Essen zu entwickeln.

(Bild: PD)

Mirjam Comtesse

Herr Klarmann, wie isst man klimabewusst?
Man sollte nicht mehr als eine Portion rotes Fleisch pro Woche essen, das entspricht 100 Gramm, und höchstens 250 Gramm Milchprodukte pro Tag zu sich nehmen. Wenn wir es zudem schaffen, den Food-Waste zu reduzieren und die Effizienz bei der Nahrungsmittelproduktion zu steigern, dann können wir so bereits das 2-Grad-Ziel des Weltklimarats erreichen. Das heisst, die globale Erderwärmung wird bis zum Jahr 2050 höchstens 2 Grad betragen. Jeder Einzelne kann also viel beitragen.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt