Wieso nur fünf Sinne, wenn mehr geht?

Mike Schaffner hat sich Mikrochips implantiert, die ihm das Leben erleichtern sollen. Bald kommt dafür der erste grosse Anwendungsbereich.

Röntgenbild der linken Hand: Im Bioglas sitzen drei Mikrochips.

Sein Körper reicht Mike Schaffner (27) nicht. Er sieht ihn wie einen modularen Baukasten, der beliebig erweiterbar ist. Diesbezüglich steht der Campusleiter noch am Anfang, denn das Angebot ist sehr überschaubar. Selbst hat er schon über 50 Leuten Implantate eingesetzt, nun hofft er darauf, dass die Anbieter nachziehen.

Bisher bekam man alle drei Jahre eine neue Kreditkarte. Theoretisch hätte Mike Schaffner den Chip aus der Karte schneiden und ihn sich zwischen Daumen und Zeigefinger einsetzen lassen können, doch dann brauchte er jeweils ein neues Implantat. Momentan arbeiten Kreditkartenanbieter an überschreibbaren Chips, die ab Herbst 2019 verfügbar sein sollen. «Das wird das Ganze ziemlich antreiben.» Mike Schaffner wird zu den ersten gehören, die dann mit der Hand kontaktlos bezahlen können. Was er bereits kann und was er gerne noch könnte, zeigt er in der Videoreportage.

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