Vorgestellt: Beat Gubser

Wir haben Beat Gubser (EDU), einem der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Beat Gubser. Partei: EDU. Geburtsdatum: 14.10.1967. Beruf: Software Engineer FH.

Beat Gubser. Partei: EDU. Geburtsdatum: 14.10.1967. Beruf: Software Engineer FH.

(Bild: zvg)

Sheila Matti

Warum sollten die Berner Sie zum Gemeinderat wählen?
Weil ich mich – getreu dem Motto der EDU: «Suchet der Stadt Bestes» – für das Allgemeinwohl der Stadtbewohner einsetze.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat?
Ich würde mehr auf die Eigenverantwortung der Bürger setzen und ihnen so viel Freiheit wie möglich lassen und sie nicht mehr bevormunden.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb?
Am meisten interessieren würde mich die Sozialdirektion, weil Bildung meiner Meinung nach besonders wichtig ist. Offen wäre ich aber für jede Direktion.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll?
Ich bin gegen diese Idee. Es gibt sicher Orte, an denen Tempo 30 sinnvoll ist, aber auf Hauptstrassen sollte der Verkehr möglichst flüssig ablaufen.

Sie müssen vom Bahnhof Wankdorf zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie?
Wenn ich genug Zeit habe, würde ich die Strecke zu Fuss zurücklegen. Ansonsten bin ich meistens mit dem Auto unterwegs – um zum Zytglogge zu gelangen, würde ich aber wohl den ÖV wählen.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen?

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus?
Immer dabei sein müssen sicher Portemonnaie, Schlüssel, Smartphone und ein Taschenmesser.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen?
Das Problem lässt sich eigentlich nur durch mehr Wohnraum lösen, weshalb man auch mehr bauen muss. Wären die Zonenvorschriften simpler, könnte man auch Ausbauten und Renovationen einfacher durchführen.

Wo und wie wohnen Sie selbst?
Ich wohne in einer Genossenschaftssiedlung im Wylergut, in einer 31/2-Zimmer-Wohnung, zusammen mit meiner Frau.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren? Sobald ihnen Asyl gewährt wird, ist der erste Schritt sicher der Ausbau der Sprachkenntnisse. Danach muss man die Asylanten je nach ihrer Fähigkeit in den Arbeitsmarkt integrieren.

Was war Ihre letzte gute Tat? Letztes Wochenende haben ich und meine Frau eine Bekannte bei uns zu Hause aufgenommen und uns um sie gekümmert, weil es ihr ziemlich schlecht ging.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule beruhigen?
Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass sich die Reitschule als ausserparlamentarisches linkes Zentrum sieht. Würde man den politischen Aktivismus eingrenzen, wie es sich für ein Kulturzentrum gehört, würden sich auch viele Situationen nicht mehr ergeben.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb?
Ein Ort, der mir besonders gefällt, aber an dem ich leider selten bin, ist der Münsterturm. Von dort aus hat man einen tollen Überblick über die Stadt.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird?
Man sollte die Bedürfnisse der Westler ernst nehmen und nicht mehr über Ihren Kopf hinwegentscheiden.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen?
Ich war nur kurz am Stadtfest, und da erschien es mir eher laut und chaotisch. Es hat mich nicht wirklich angesprochen.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber?
Ich würde mich wohl lieber mit Roger Federer unterhalten, als mit einem Politiker.

Smartvote «Spider» von Beat Gubser

Berner Zeitung

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