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Kühle Analyse statt wilde Romantik

Der Kommentar von TT-Redaktor Marco Zysset zur Märit-Züglete in Steffisburg.

Besucherandrang beim letztjährigen Christchindlimärit.
Besucherandrang beim letztjährigen Christchindlimärit.
Damaris Oesch

Das verwinkelte Schulgässli, das malerische Zibelegässli, der Dorfplatz mit verschneiten Bäumen: Sie machen flächenmässig zwar nur einen Bruchteil des Chrischtchindlimärit aus.

Doch sie sind das Herz dieses Anlasses, der sich in den letzten gut 25 Jahren zum veritablen Grossevent entwickelt hat. Dass nun just dieses dörfliche Ambiente, welches Steffisburg ansonsten auf allen Ebenen leidenschaftlich pflegt, aufgegeben werden soll, lässt nicht nur den direkt betroffenen Gewerbetreibenden das Herz bluten.

Bloss: Geht es um die Sicherheit von Anwohnern, Marktbesuchern und Verkehrsteilnehmern, ist Romantik fehl am Platz. Dass die Verantwortlichen sich für die Zukunft es Chrischtchindlimärit kühl von Fakten leiten lassen anstatt von wilder Romantik, ist richtig.

Plus: Sollten die Kritiker recht behalten und die Besucherzahlen am Chrischtchindlimärit einbrechen, besteht immer noch die Möglichkeit, das Marktreglement wieder so zu ändern, dass der Chrischtchindlimärit in einer Grösse entsprechend den Anfängen wieder zu selben zurückkehrt.

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