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Krieg in Syrien: Jivan al-Yousefs bange Tage in Bern

Jivan al-Yousef flüchtete aus Syrien. Nun muss der Kurde, der in Bern lebt, zuschauen, wie Bomben auf die Heimatstadt seiner Familie fallen. Er erzählt vom Alltag zwischen Unwissenheit, Aktivismus und vielen Zigaretten.

Wie es seiner Familie in Syrien geht, weiss er oft tagelang nicht. Halt in dieser ungewissen Zeit findet Jivan al-Yousef im kurdischen Zentrum in Bern.
Wie es seiner Familie in Syrien geht, weiss er oft tagelang nicht. Halt in dieser ungewissen Zeit findet Jivan al-Yousef im kurdischen Zentrum in Bern.
Beat Mathys

Jivan al-Yousef dreht sich leicht nervös eine Zigarette. Bis zum Abend wird er circa 45 davon geraucht haben. Vor dem 9. Oktober waren es täglich noch etwa 15 Zigaretten. Es war der Tag, an dem die USA beschlossen, sich aus Syrien zurückzuziehen.

Der Tag, an dem das türkische Militär in die von Kurden kontrollierten Gebiete in Nordsyrien einmarschierte. Dort also, wo al-Yousef aufgewachsen ist, ehe er flüchtete. Dort, wo heute noch seine Familie lebt.

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