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Inselspital behandelt im Jahr bis zu 40 Opfer von Beschneidungen

Auch in Bern leben Frauen, die an Folgen des brutalen Rituals leiden. Im Inselspital melden sie sich bei einer besonderen Sprechstunde.

Rahel Guggisberg
Eine Beschneiderin wäscht sich in Somalia nach dem grausamen Eingriff an einem 6-jährigen Mädchen die Hände.
Eine Beschneiderin wäscht sich in Somalia nach dem grausamen Eingriff an einem 6-jährigen Mädchen die Hände.
AP

Es ist ein grausames Ritual. Mädchen aus gewissen Kulturen werden an ihren Geschlechtsorganen beschnitten. Es geschieht mit Glasscherben, Rasierklingen, Messern. Kindern wird die Vorhaut der Klitoris entfernt, manchen die gesamte Klitoris.

Bei anderen entfernen die Beschneider auch die kleinen und grossen Schamlippen und nähen die Haut bis auf eine winzige Öffnung zu. Die Beschneider amputieren meist ohne Anästhesie.

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