Die hohe Kunst des Sparens

Ausstellungen mit SBB RailAway – Versteckte Schätze entdecken und ein Blick hinter die Kulissen.

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Besucher einer Ausstellung oder eines Museums sehen in der Regel nur das Endprodukt von monatelanger Vorarbeit. Was braucht es eigentlich alles, bis eine Ausstellung den Besuchern zugänglich gemacht werden kann? Und welche versteckten Schätze befinden sich dahinter? Die Fondation Beyeler in Riehen zeigt aktuell die Ausstellung «Monet». Elena DelCarlo, Verantwortliche für die Kommunikation in der Fondation Beyeler, schildert die Vorbereitungen der Ausstellung hinter den Kulissen.

RailAway: Am 22. Januar öffnete die Ausstellung «Monet» ihre Tore. Wie lange dauert es in der Regel von der ersten Idee für eine neue Ausstellung bis zur Vernissage? Wie war das konkret bei der aktuellen Monet-Ausstellung?
Elena DelCarlo: Ausstellungen in der Fondation Beyeler haben grundsätzlich eine lange Planungszeit. Diese ist auch notwendig, denn Werke von sehr bekannten Künstlern, wie z.B. von Claude Monet, sind sehr begehrt und werden überall in der Welt gerne ausgestellt. Auch ist es wichtig, international mit den besten Museen und Sammlungen gut vernetzt zu sein. Wenn ein Museum durch seine qualitätsvollen Ausstellungen bekannt ist, leihen grosse Museen wie z.B. das Musée d’Orsay in Paris, die Londoner Tate oder das MoMA in New York eher ihre Kunstschätze aus. Bei der Ausstellung «Monet» wurden Meisterwerke aus der ganzen Welt selektiert, aus den USA, aus Europa, aber auch aus Japan und aus Skandinavien.

RailAway: Claude Monet ist heute ein berühmter Künstler. Dass er eigentlich Oscar-Claude hiess, ist weniger bekannt. Gibt es weitere Geheimnisse um den Maler?
Elena DelCarlo: Monet reiste oft und gerne. Die Motive in seinen Werken fand er an zahlreichen Orten in Frankreich, aber auch in London, an der Mittelmeerküste in Frankreich und Italien und sogar in Norwegen. Er liebte das Wasser – Flüsse, insbesondere die Seine, und das Meer. Wenige wissen, dass Monet ein Malboot hatte, in dem er frühmorgens auf die Seine fuhr um das changierende Licht beim Sonnenaufgang zu malen. Claude Monet reist 1913 in die Schweiz, besucht Luzern und St. Moritz. In die Schweiz wollte er auch wiederkehren, um die schönen Landschaften zu malen. Doch nach seiner Augenerkrankung liess sich dieser Wunsch nicht mehr realisieren.

RailAway: Was gibt es in der Ausstellung «Monet» Neues zu entdecken? Auf welche Details sollte der Besucher speziell achten?
Elena DelCarlo: Monet war fasziniert davon, wie sich Farben und Licht stets verändern. Die Ausstellung zeigt Landschaft im magischen Wandel von Licht, Schatten und Stimmungen. Zusätzlich zu den berühmten Meisterwerken wie «In der Barke» aus dem Musée d’Orsay sind in der Ausstellung zahlreiche Gemälde aus internationalen Privatsammlungen, die selten zu sehen sind, viele Landschaften und darunter auch Seerosen- oder Küstenbilder. Eine Landschaft mit schmelzendem Eis auf der Oberfläche der Seine und einer atemberaubenden, korallenroten Sonne stammt aus dem Pola Museum in Japan. Die Besucher können die Ausstellung wie eine Reise an Monets Lieblingsorte erleben. Lange hielt sich der Mythos, dass auf der Oberfläche des Gemäldes «Wogen am Felsentor» Sand zu finden sein sollte, denn Monet malte das Werk direkt am Strand. Leider konnten die Konservatoren jedoch kein Körnchen Sand auf der Leinwand finden…


Kurator Ulf Küster (links) mit Mitgliedern des Ausstellungsteams der Fondation Beyeler bei der Hängung von Claude Monets Gemälde «In der Barke (En Norvégienne; In the «Norvégienne»)», 1887, Musée d'Orsay, Paris, Vermächtnis der Princesse Edmond de Polignac, 1947. Foto: Mark Niedermann

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